Der pfeilschnelle Roger Assalé kommt bei Werder Bremen nicht in Tritt: Jetzt erklärte ihn Trainer Ole Werner sogar öffentlich zum Stürmer Nummer fünf.
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Der pfeilschnelle Roger Assalé kommt bei Werder Bremen nicht in Tritt: Jetzt erklärte ihn Trainer Ole Werner sogar öffentlich zum Stürmer Nummer fünf.

Werder-Coach über die Stürmer-Hackordnung

Beim SV Werder Bremen nur noch Stürmer Nummer fünf: Werners Appell an Roger Assalé

Bremen - Die Hoffnung war da und sie lautete: Im neuen Jahr, nach der Winterpause, könnte es für Roger Assalé bei Werder Bremen richtig losgehen, könnte die Zeit der Eingewöhnung für ihn vorbei und die der sportlichen Akzente endlich gekommen sein. Nach nunmehr drei Ligapartien im Jahr 2022 bleibt allerdings festzuhalten: Erfüllt hat sich diese Hoffnung nicht. Vor dem Auswärtsspiel in Rostock hat Trainer Ole Werner nun erklärt, warum Assalé unter ihm noch keine einzige Minute auf dem Platz stehen durfte.

„Ich kann ihm überhaupt keinen Vorwurf machen, was sein Engagement in der Trainingswoche angeht“, begann Werner, ehe er ausführte, weshalb Assalés Einsatz während der Einheiten nicht ausreicht für Spielminuten am Wochenende. Zum einen, klar, gibt es da die „hässlichen Vögel“, das so formstarke Bremer Sturmduo Niclas Füllkrug/Marvin Ducksch, an dem für Leihspieler Roger Assalé (und alle anderen Angreifer im Kader des SV Werder Bremen) einfach kein Vorbeikommen ist.

Werder Bremen-Trainer Ole Werner über Roger Assalé: „Aktuell haben andere Jungs die Nase vorn“

In der Sturm-Hierarchie muss sich der Ivorer allerdings noch deutlich weiter hinten einordnen. „Hinter Niclas und Marvin kommen zwei Spieler wie Eren Dinkci und Nick Woltemade. Eren hat es in den Testspielen ordentlich bis gut gemacht. In unserer aktuellen Wahrnehmung etwas besser als Roger“, sagte Werner, der im jüngst wieder genesenen Woltemade zudem „einfach nochmal einen anderen Spielertypen“ sieht. Demnach ist Roger Assalé derzeit Werder Bremens Stürmer Nummer fünf, was nicht nach baldigen Einsätzen, dafür aber stark nach einer Trennung im Sommer klingt. Gegen den FC Ingolstadt wurde Werder-Stürmer Roger Assalé nun sogar aus dem Kader gestrichen.

Ole Werner sieht allerdings auch die sportlichen Stärken des 28-Jährigen und fordert: „Es liegt an Roger, seine Qualitäten, die im Eins-gegen-eins und seiner Zielstrebigkeit liegen, noch konstanter und besser einzubringen, um sich dadurch peu a peu vielleicht die eine oder andere Position nach vorne zu arbeiten. Aktuell haben andere Jungs die Nase vorn.“ (dco) Lest auch: Werder Bremen-Aufstellung gegen Hansa Rostock: Rutscht Lars Lukas Mai in die Startelf

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