Romano Schmid spielte beim SV Werder Bremen zuletzt keine große Rolle - warum eigentlich?
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Romano Schmid spielte beim SV Werder Bremen zuletzt keine große Rolle - warum eigentlich?

Was macht der neue Trainer Schaaf?

Warum der SV Werder Bremen gegen Augsburg auf Romano Schmid verzichtet hat

Augsburg – Es ist eine Frage, die sich viele Fans des SV Werder Bremen nach der bitteren 0:2-Niederlage beim FC Augsburg stellen: Wieso stand Romano Schmid eigentlich nicht im Kader? Erstmals seit dem achten Spieltag war der junge Österreicher nicht im Bremer Aufgebot – und mit einer Verletzung hatte das nichts zu tun.

Auf Nachfrage der DeichStube erklärte Werder Bremen das Fehlen Schmids mit „sportlichen Gründen“, was eindeutig dafür spricht, dass Ex-Trainer Florian Kohfeldt den 21-Jährigen im Abstiegskampf nicht als große Hilfe erachtet hat. Bereits in den vorangegangen zwei Bundesligaspielen gegen Union Berlin (1:3) und Bayer Leverkusen (0:0) sowie dazwischen im DFB-Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig (1:2 n. V.) war Romano Schmid nicht zum Einsatz gekommen, hatte es aber immerhin in den Kader geschafft.

Werder Bremen: Romano Schmid in Augsburg nicht im Kader - Setzt Thomas Schaaf auf den Österreicher?

Die Saison des Mittelfeldspielers endet damit im Grunde genauso, wie sie im vergangenen September angefangen hat. Nachdem Leihspieler Romano Schmid vom Wolfsberger AC zu Werder Bremen zurückgekehrt war, dauerte es bis zum zehnten Spieltag, ehe ihm Kohfeldt während der 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart erstmals das Vertrauen schenkte und für zehn Minuten auf den Platz schickte. In der Folge kämpfte sich der Offensivmann immer näher an die erste Elf heran. Aktuell stehen für ihn zwölf Einsätze in der Startelf sowie neun als Joker zu Buche. Zwischenzeitlich nannte Kohfeldt Schmid sogar den „stärksten Defensivspieler unserer Offensivspieler“, um zu begründen, warum Schmid regelmäßig den Vorzug vor Kollegen wie beispielsweise Yuya Osako erhielt.

Vor diesem Hintergrund hätte der Österreicher eigentlich eine gute Alternative für den Abstiegskampf sein müssen – Kohfeldt sah das offenbar anders. Und Thomas Schaaf? Der Interimstrainer des SV Werder Bremen wird sich gewiss einen eigenen, frischen Eindruck von Romano Schmid verschaffen.

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