Romano Schmid zeigte sich enttäuscht nach dem Ausscheiden von Werder Bremen im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn.
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Romano Schmid zeigte sich enttäuscht nach dem Ausscheiden von Werder Bremen im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn.

Romano Schmid über seine Leistung

„Das war nichts“: Frustrierter Schmid übt Selbstkritik nach Werders Pokal-Aus in Paderborn – ist aber auch stolz auf sich

Bremen/Paderborn – Hinter Romano Schmid dürfte eine ziemlich unruhige Nacht gelegen haben. Richtig verdaut hatte der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen das bittere Ausscheiden aus dem DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den SC Paderborn am Donnerstagmorgen jedenfalls nicht. „Mir geht’s scheiße. Vor allem wegen der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben. Bis zur 60. Minute war es richtig schlecht von uns und das tut richtig weh“, nahm ein sichtlich gefrusteter Schmid im „Werder-Strom-Talk“ kein Blatt vor den Mund. Auch mit seiner eigenen Leistung war der 22-Jährige alles andere als zufrieden – oder um es in seinen Worten zu sagen: „Das war gar nichts.“

Dabei hatte Romano Schmid den Rückenwind aus den letzten Wochen in den ersten Minuten auch in Paderborn mit auf den Rasen genommen, und zauberte in der Home Deluxe Arena zunächst noch einige starke Aktionen auf den Platz. Doch mit zunehmendem Spielverlauf verzettelte sich der Österreicher wie viele seiner Kollegen des SV Werder Bremen im Klein-Klein und verlor einige Bälle. Sein folgenschwerer Ballverlust war es auch, dem das Gegentor zum 0:1 durch Felix Platte vorausging (22.).

Romano Schmid passt sich der Leistung von Werder Bremen in Paderborn an

Aus der Bahn werfen lassen will sich der zuletzt so starke Romano Schmid von diesem einen schwächeren Spiel jetzt aber nicht – im Gegenteil: „Bis auf Paderborn war ich die letzten vier bis fünf Spiele richtig gut, das hat glaube ich jeder gesehen“, erklärte Österreichs frischgebackener A-Nationalspieler selbstbewusst und betonte: „Jeder Angriff, der bei den Stürmern landete, lief zuletzt über mich oder über Mitch Weiser. Darauf bin ich schon stolz.“ Schließlich habe er sich nach seinem schwierigen Saisonstart inklusive Corona-Erkrankung in die Startelf von Werder Bremen zurückgekämpft und sei darüber „sehr froh“.

Werder Bremens Romano Schmid sieht auch das Positive beim DFB-Pokal-Aus gegen den SC Paderborn

Klar sei die Niederlage gegen SC Paderborn im Elferschießen jetzt „richtig bitter“, aber Romano Schmid war auch mit der Reaktion der Bremer in Hälfte zwei sehr einverstanden: „Wir nehmen schon ab der 60. Minute auch sehr viel Positives mit, gerade nach der Einwechslung von Leo kam sehr viel Schwung rein.“ Und genau diesen Schwung müssen Schmid, Bittencourt und Co. jetzt ins knifflige Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg mitnehmen, um nach zwei Niederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur zu finden. Dem Tabellendritten zollt Schmid großen Respekt: „Die stehen zurecht da oben. Sonst würden sie nicht konstant über die letzten Jahre da mitspielen. Sie sind eine sehr eklige Mannschaft mit einer sehr hohen Intensität. Das ist eine schwierige Herausforderung.“ Für die es wieder einen frechen und geradlinigen Auftritt des SV Werder Bremen und einen stark aufgelegten Romano Schmid brauchen dürfte. (mwi)

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