Romano Schmid bot gegen den FC St. Pauli auch als Rechtsverteidiger eine gute Figur beim SV Werder Bremen.
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Romano Schmid bot gegen den FC St. Pauli auch als Rechtsverteidiger eine gute Figur beim SV Werder Bremen.

Bei Werder-Remis gegen St. Pauli

In neuer Rolle: Werder-Profi Romano Schmid überzeugt auch auf der Außenbahn

Bremen – Die Rolle war neu für ihn – dementsprechend ungewohnt und mit einer gewissen Fallhöhe versehen. Gelöst hat sie Romano Schmid jedoch mit großer Souveränität. Während des Auswärtsspiel beim FC St. Pauli hatte Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner den offensiven Mittelfeldspieler nach knapp einer Stunde auf die rechte Außenposition beordert, in deren Anforderungsprofil jede Menge Defensivarbeit steht.

„Er ist auch dafür qualifiziert und hat es gut gemacht“, lobte Werner, der sich bei der der Auswechslung von Mitchell Weiser für Niklas Schmidt statt Manuel Mbom als neuen Mann entschieden hatte, „weil wir zu dem Zeitpunkt zurücklagen und ich offensiv wechseln wollte“. Niklas Schmidt nahm daraufhin Romano Schmids Rolle als Achter ein, der Österreicher wiederum ersetzte Weiser auf der Außenbahn des SV Werder Bremen.

Neue Rolle als Rechtsaußen: Werder Bremen-Profi Romano Schmid besticht durch „aggressives Zweikampfverhalten“

„Er hat mir auch da sehr gut gefallen“, sagt Werders Leiter Profi-Fußball Clemens Fritz über den 22-Jährigen, der den Treffer von Niclas Füllkrug zum 1:1 per Kopf vorbereitete. Fritz schätzt Schmid neben dessen kreativen Momenten in der Offensive auch für „aggressives Zweikampfverhalten“. Beides sind Eigenschaften, von denen sich Werder Bremen in Zukunft noch viel verspricht.
Erst in der vergangenen Woche hatte Romano Schmid seinen Vertrag vorzeitig verlängert, was in den Personalplanungen des Vereins ein zentraler Baustein war. Fritz: „Romano ist absoluter Stammspieler bei uns und soll auch in Zukunft eine tragende Rolle spielen.“ (dco)

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