+
Carmen Roth trainierte zuletzt die U17 des FC Bayern München.

Nachfolge von Steffen Rau gefunden

Carmen Roth übernimmt die Werder-Frauen

Bremen - Neue Trainerin, neues Glück? Mit Carmen Roth auf der Trainerbank starten die Fußball-Frauen des SV Werder den zweiten Versuch, sich in der ersten Bundesliga zu etablieren.

Der Club gab am Nachmittag die Verpflichtung der 38-Jährigen bekannt. Roth führte vor zehn Tagen noch die U17 des FC Bayern München zur Deutschen Meisterschaft, jetzt stürzt sie sich in ihren ersten Job außerhalb des Nachwuchsbereichs. „Die Aufgabe ist für mich eine tolle Chance, die ich sehr gerne annehme“, sagt sie auf „werder.de“.

Carmen Roth tritt bei Werder die Nachfolge von Steffen Rau an. Obwohl er die Mannschaft zur souveränen Meisterschaft in der Zweiten Liga Nord und zum Wiederaufstieg in die Bundesliga geführt hatte, musste der 47-Jährige am Saisonende gehen. Offizielle Begründung: Werder erhofft sich von einer Neubesetzung eine engere Verzahnung von Bundesliga-Team und dem Nachwuchs.

Roth passe „perfekt in unser Anforderungsprofil“

Dafür steht nun Carmen Roth, die als Spielerin für die TuS Niederkirchen, den SC Bad Neuenahr sowie Bayern München in Liga eins gespielt hatte. Außerdem kam sie zu Einsätzen für die deutsche U18- und U21-Auswahl. Nach der aktiven Karriere begann 2010 ihr Werdegang als Jugendtrainerin beim FC Bayern. „Wir haben immer gesagt, dass wir jemanden suchen, der die Weiterentwicklung der Frauen- und Mädchenfußballabteilung vorantreiben will. Mit Carmen Roth haben wir eine solche Trainerin gefunden“, erklärt Werder-Geschäftsführer Hubnertus Hess-Grunewald.

Die neue Trainerin passe „perfekt in unser Anforderungsprofil“, sagt auch Birte Brüggemann, Abteilungsleiterin Frauen- und Mädchenfußball beim SV Werder. Roths Ziel ist natürlich in erster Linie der Klassenerhalt. Nach dem Kurz-Gastspiel in der Saison 2015/16 soll sich das Bremer Frauenteam nun im Oberhaus festbeißen. Roth: „Ich möchte die junge, dynamische Mannschaft weiterentwickeln, so dass wir für Überraschungen sorgen können.“

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare