Nach der Pleite am 13. Spieltag gegen Werder Bremen gibt Rouven Schröder als Sportchef bei Mainz 05 auf.
+
Nach der Pleite am 13. Spieltag gegen Werder Bremen gibt Rouven Schröder als Sportchef bei Mainz 05 auf.

Vertrag aufgelöst

Nach 0:1-Pleite gegen Ex-Club Werder: Sport-Vorstand Rouven Schröder verlässt Mainz 05

Nach der Pleite gegen den Ex-Club Werder Bremen war Schluss: Sportvorstand Rouven Schröder und der abstiegsbedrohte FSV Mainz 05 gehen getrennte Wege. Der 45-Jährige einigte sich mit den Mainzern auf eine vorzeitige Beendigung seines bis 2024 datierten Vertrages. Das teilte der Club am Dienstagabend mit.

„Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, ist mir nicht leicht gefallen. Mainz 05, der Verein, die Mannschaft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Stadt sind mir in den vergangenen Jahren ans Herz gewachsen, das legt man nicht so einfach ab“, sagte Rouven Schröder: „Allerdings muss ich für meine Arbeit und für meinen Einsatz zu 100 Prozent hinter dem stehen, was ich mache. Ich hatte nun das Gefühl, dass es für den Verein und für mich besser ist, den Weg frei zu machen, so dass sich Mainz 05 insgesamt neu aufstellen kann.“ Die von Schröder zusammengestellte Mannschaft hatte am vergangenen Samstag beim 0:1 gegen Werder Bremen einmal mehr ein erschreckend schwaches Bild abgeben. Für die Bremer hatte Schröder zwischen 2014 und 2016 in zweiter Reihe gearbeitet, ehe er in Mainz zunächst den Posten des Sportdirektors übernahm und später zum Vorstand Sport aufstieg.

Nach Sieg von Werder Bremen gegen Mainz 05 verlässt Rouven Schröder den FSV

Ob Ex-Manager Christian Heidel nun zu den 05ern zurückkehrt, ist derweil offen. Heidel sollte als zusätzliches Mitglied neben Stefan Hofmann, Rouven Schröder und Jan Lehmann in den Vorstand rücken. Heidel hat sich aufgrund der aktuellen Entwicklung nun Bedenkzeit erbeten. Unklar ist auch weiterhin die Zukunft von Trainer Jan-Moritz Lichte (40) vor dem Pokalspiel gegen den Zweitligisten VfL Bochum (Mittwoch, 20.45 Uhr). Der FSV liegt mit nur sechs Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, auf den Relegationsplatz fehlen zum Jahreswechsel bereits vier Punkte. In elf Partien holte das Team unter dem Trainer-Newcomer aber nur einen Sieg und drei Unentschieden. In den jüngsten drei direkten Duellen mit Abstiegskontrahenten aus Bielefeld, Köln und gegen Werder Bremen setzte es drei Niederlagen. (sid)

Auch interessant: Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Hannover 96 gibt es hier im DeichStube-Liveticker. Und so könnte die Werder-Startelf-Aufstellung gegen Hannover 96 aussehen.

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare