Rudi Völler lächelt
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Rudi Völler ist neues Mitglied in der Hall of Fame des deutschen Fußballs - und damit der erste ehemalige Spieler des SV Werder Bremen in der Ruhmeshalle.

Würdigung am Freitag

Rudi Völler erster Ex-Werder-Spieler in der Hall of Fame des deutschen Fußballs

Die Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Fußballs ist bisher erst ganz wenigen Spielern und Trainern vorbehalten geblieben, jetzt hat auch der erste Ex-Profi des SV Werder Bremen seinen Weg in die Ruhmeshalle gefunden: Rudi Völler.

Eine Fachjury hat fünf ehemalige Spieler neu in die Hall of Fame des deutschen Fußballs gewählt, teilte das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund am Freitag mit. Neben Rudi Völler, der unter anderem von 1982 bis 1987 bei Werder Bremen spielte, wurden auch die früheren Nationalspieler Klaus Fischer, Andreas Möller und Michael Ballack sowie Ex-Bundestrainer Berti Vogts in die Ruhmeshalle aufgenommen.

Damit gehören nun 34 deutsche Fußball-Größen der Hall of Fame an, die 2018 mit der Gründungself gestartet war. „Unsere Jury hat wieder fünf herausragende Persönlichkeiten des deutschen Fußballs in die Ruhmeshalle aufgenommen, die für große deutsche Fußballmomente stehen“, sagte Manuel Neukirchner, der Direktor des Deutschen Fußballmuseums und Initiator der Hall of Fame, laut Mitteilung vom Freitag. Die Jahrgänge 2019 und 2020 sollen mit einer Preisverleihung im kommenden Jahr offiziell aufgenommen werden.

Rudi Völler erster Spieler mit Werder-Bremen-Vergangenheit in der Hall of Fame des deutschen Fußballs

Rudi Völler gewann mit Werder Bremen zwar keine Titel, startete dort (nach Stationen bei den Kickers Offenbach und dem TSV 1860 München) aber seine Welt-Karriere. 1983 wurde er Bundesliga-Torschützenkönig und Deutschlands Fußballer des Jahres. Nach dem Werder-Abschied 1987 ging es in die weite Welt. AS Rom, Olympique Marseille (wo er Champions-League-Sieger 1993 wurde) und Bayer Leverkusen hießen seine weiteren Karriere-Stationen als Spieler. 1990 wurde er Weltmeister als Spieler, 2002 führte er Deutschland als Teamchef ins WM-Finale.

Rudi Völler ist nun der erste Spieler mit Werder-Vergangenheit, der es in die elitäre Hall of Fame des deutschen Fußballs geschafft hat. Wohlgemerkt ist auch Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner bereits Mitglied der Ruhmeshalle. Dörner war mal Trainer bei Werder Bremen (1996 bis 1997), ist allerdings 2019 für seine Verdienste als Spieler in der DDR gewürdigt worden. (han/dpa)

Die Hall of Fame des deutschen Fußballs

Die aufgenommenen Spieler: Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Andreas Brehme, Paul Breitner, Fritz Walter, Lothar Matthäus, Matthias Sammer, Günter Netzer, Gerd Müller, Helmut Rahn, Uwe Seeler (alle Gründungself 2018), Oliver Kahn, Hans-Jürgen Dörner, Wolfgang Overath, Jürgen Klinsmann (alle 2019 aufgenommen), Rudi Völler, Klaus Fischer, Andreas Möller, Michael Ballack, Berti Vogts (alle 2020 aufgenommen)

Die aufgenommenen Spielerinnen: Silke Rottenberg, Doris Fitschen, Steffi Jones, Nia Künzer, Renate Lingor, Silvia Neid, Martina Voss-Tecklenburg, Bettina Wiegmann, Inka Grings, Heidi Mohr, Birgit Prinz (alle Gründungself 2019)

Die aufgenommenen Trainer: Sepp Herberger, Helmut Schön

Die aufgenommenen Trainerinnen: Tina Theune

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