Viele Fans des SV Werder Bremen suchen Tickets für die Heimspiele - und werden oft nur zu überteuerten Preisen auf dem Schwarzmarkt fündig.
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Viele Fans des SV Werder Bremen suchen Tickets für die Heimspiele - und werden oft nur zu überteuerten Preisen auf dem Schwarzmarkt fündig.

Gegen überteuerte Tickets

Kampagne startet: Werder Bremen sagt dem Schwarzmarkt den Kampf an

Das Weserstadion ist regelmäßig ausverkauft. Für Fans des SV Werder Bremen ist es daher oft schwierig, an die begehrten Tickets für die Heimspiele zu kommen. Dadurch boomt auch der Schwarzmarkt.

Mitunter dubiose Händler verkaufen Eintrittskarten zu völlig überteuerten Preisen auf nicht vom Club autorisierten Internet-Plattformen wie „Ebay“ und „Viagogo“. Doch dagegen will Werder Bremen jetzt vorgehen. Der Club startet eine Kampagne gegen den Weiterverkauf von Tickets. Das Motto: „Zeig dem Ticket-Schwarzmarkt die Rote Karte.“

Dabei will sich Werder aber nicht nur auf „kommunikative Maßnahmen“ beschränken, sondern die Verkäufer ausfindig machen und stellen. Ab dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag wird es am Weserstadion Ticketrücknahmeboxen geben. Nach einem Spiel können Fans dort anonym ihre zu teuer gekauften Tickets einwerfen und, wenn sie wollen, angeben, wo sie die Tickets gekauft und wie viel sie bezahlt haben.

Werder Bremen will Verkäufer von überteuerten Karten finden

„Anhand dieser Tickets kann Werder Bremen zurückverfolgen, wer das Ticket ursprünglich gekauft hat, und den Käufer dann abmahnen und von einem weiteren Ticketerwerb ausschließen“, heißt es in einer Vereinsmitteilung. Der Club betont, dass er nicht die Käufer finden will, sondern nur die Verkäufer von überteuerten Tickets.

Zuschauer können die Karten in den Briefkasten am Ticketcenter, unter der Woche in einer Box am Tresen des Ticketcenters oder ab dem Heimspiel gegen Hertha an den Spieltagen in einer Box an den Toren 11 und 2/2a des Weserstadions abgeben.

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Er ist wieder da! Philipp Bargfrede steht vor seinem Comeback für Werder Bremen und sagt im Interview mit der DeichStube: „Ich spiele noch ein paar Jahre.“ Derweil wird die Ausfallzeit eines Stammspielers bekannt: Yuya Osako fehlt Werder Bremen sechs Wochen. Weil das Verletzungspech nicht abreißt, hat Werder Bremen bei Experten nachgefragt und deren Meinung eingeholt. Am Samstag gastiert der Tabellenführer bei Werder Bremen, trotzdem würde Florian Kohfeldt einen Sieg gegen RB Leipzig nicht als Sensation bezeichnen.

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