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Nuri Sahin blickt auf ihn herauf: Werder-Legende Johan Micoud.

Neuzugang auf werder.de

Sahin schwärmt von Micoud

Bremen - Am Freitag kurz vor Schließung des Transferfensters verpflichtet, am Samstag dann schon das erste Training auf dem Platz am Osterdeich: Nuri Sahin ist angekommen bei Werder Bremen und hat sich mit seinem neuen Verein sehr viel vorgenommen.

„Jeder, der meine Vita kennt, weiß, dass ich mir immer hohe Ziele setze“, sagte der 29-Jährige gegenüber „werder.de“. Auch in Bremen will der Neuzugang, der von Borussia Dortmund kam und der in seiner Karriere auch schon für Real Madrid und den FC Liverpool spielte, daran nichts ändern.

Vom Bremer Kader ist Sahin jedenfalls überzeugt. „Wir haben eine hohe individuelle Qualität, und trotzdem wird es wichtig sein, über das Mannschaftliche zu kommen“, sagte er - und betonte: „Dazu haben wir mit Max Kruse noch jemanden, der Fantasie ins Spiel bringt. Es wird also sehr interessant.“

Kruse wirbt für Werder

Kapitän Kruse hatte auch beim Wechsels Sahins zu Werder seine Finger im Spiel - zumindest ein bisschen: „Ich habe Max Kruse diesen Sommer im Urlaub kennengelernt und wir hatten echt einen netten Abend zusammen. Wir haben zuletzt viel geschrieben, und ich habe ihm viele Fragen zum Verein gestellt. Er hat mir nur Positives erzählt“, berichtete Sahin, der bei Werder künftig mit der Rückennummer 17 auflaufen wird.

Sahin mit der Werder-Raute auf der Brust - es ist ein Bild, das vielen Fans immer noch surreal vorkommen dürfte. Mehr als überraschend war der Transfer des türkischen Nationalspielers (52 Einsätze) am Freitag über die Bühne gegangen. Für den Profi selbst ging es ebenfalls „sehr schnell“. Sahin erklärt: „Für mich war wichtig, dass nicht nur ich mit der Entscheidung glücklich bin, sondern auch der aufnehmende Verein und meine Familie. Werder Bremen ist dafür die beste Adresse. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Florian Kohfeldt und Frank Baumann, die mich vollends überzeugt haben.“

Von 2002–2006 spielte Johan Micoud im Trikot der Grün-Weißen.

2005 gab der damals 16-jährige Nuri Sahin als bis heute jüngster Spieler aller Zeiten sein Bundesliga-Debüt im Trikot von Borussia Dortmund, jenem Verein, den er immer im Herzen tragen wird. Aber auch mit Werder hat Sahin schon früh Positives verbunden, was vor allem mit einer Bremer Legende zu tun hat: „Für mich war Werder Bremen immer zusammenhängend mit Johan Micoud. Er war einer der talentiertesten Fußballer, den die Bundesliga je gesehen hat. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihn spielen zu sehen. Werder Bremen ist ein Traditionsverein, der wieder dahin kommen will, wo er war.“ Sahin, so viel ist sicher, wird alles tun, um seinen Teil dazu beizutragen.

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