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Werder-Kapitän Zlatko Junuzovic.

Wann kehrt der Werder-Kapitän in die Heimat zurück?

RB Salzburg angeblich an Junuzovic interessiert

Bremen/Salzburg. Die sportliche Zukunft von Zlatko Junuzovic ist ungewiss – und deshalb gibt es immer wieder Gerüchte um mögliche Interessenten. Dazu zählt nun offenbar auch RB Salzburg.

Das berichten verschiedene österreichische Medien, der Club selbst will sich dazu nicht direkt äußern. Nach Informationen der DeichStube hat Junuzovic durchaus eine Rückkehr in die Heimat geplant – und zwar aus familiären Gründen. Doch der Zeitpunkt ist noch völlig offen. Der 30-Jährige kann sich auch einen Verbleib in Bremen vorstellen, entschieden ist jedenfalls noch nichts.

In Österreich sorgte die Personalie Junuzovic natürlich für Aufsehen, schließlich ist der Werder-Kapitän einer der besten Kicker des Landes. „Ich beteilige mich nicht an Spekulationen“, wiegelte RB-Sportdirektor Christoph Freund bei Servus TV erst mal ab und meinte nur ganz allgemein: „Wir haben eine gute Mischung, deswegen können die Jungen auch wachsen. So wollen wir das auch in Zukunft handhaben.“ 

Rückkehr in die Heimat aktuell eher unwahrscheinlich

Doch die Verpflichtung von Junuzovic würde durchaus passen. In Munas Dabbur (25) und Valon Berisha (25) stehen zwei Leistungsträger vor dem Absprung. Da würde ein Junuzovic dem Salzburger Mittelfeld und vor allem dem Offensivspiel guttun. Finanziell könnte es allerdings problematisch werden. Junuzovic ist zwar nach Auslaufen seines Vertrag im Sommer ablösefrei, aber gehaltsmäßig alles andere als günstig. Bei Werder gehört er zu den Topverdienern. Für einen neuen Vertrag soll der Kapitän zwar auf viel Geld verzichten, würde damit aber immer noch weit mehr verdienen als in Österreich. 

Deswegen ist eine Rückkehr in die Heimat zum aktuellen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. Einen lukrativen Vertrag will Junuzovic noch unterschreiben, ehe die Familie noch mehr in den Mittelpunkt rückt. Sohn Clemens wird im Sommer zwei Jahre alt.

Auch Angebote aus den USA

Junuzovic liegen auch Angebote aus den USA vor. Die sollen finanziell aber ebenfalls nicht so reizvoll sein wie die Offerten aus Österreich. Im Moment spricht vieles dafür, dass Junuzovic in Bremen bleibt. Er freundet sich offenbar immer mehr mit seiner Rolle an, nicht mehr der unumstrittene Stammspieler zu sein, trotzdem aber regelmäßig zum Einsatz zu kommen. 

Werder will ihn behalten, zumal auch die Zukunft von Thomas Delaney offen ist. Der Däne könnte nach einer guten WM schnell weg sein. Er selbst liebäugelt mit einem Wechsel nach England, Werder ist bei einer hohen zweistelligen Ablöse gesprächsbereit. Da kann es nicht schaden, einen Junuzovic weiter im Kader zu haben. Der nimmt sich Zeit. Nach dem Hannover-Spiel am vergangenen Freitag meinte er nur, dass sich alle „noch ein paar Wochen gedulden müssen“.

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