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Sambou Yatabare

Quartett soll sich umschauen

Drei bei der U23, nur Yatabare will nicht mehr

Bremen - Sambou Yatabare hat offenbar keine Lust mehr auf Werder Bremen. Der Mann aus Mali zieht es vor, in den kommenden Wochen ganz für sich allein und nicht unter der Anleitung von Werder-Kräften zu trainieren.

Yatabare (28), der schon in der vergangenen Saison in die U 23 verbannt worden war, gehört zu einem Quartett von vier Spielern, das bei Trainer Alexander Nouri keine Chance mehr hat und sich nach neuen Clubs umschauen soll. 

Neben Yatabare hat es auch die zuletzt verliehenen Thanos Petsos (26), Lennart Thy (25) und Levent Aycicek (23) getroffen. Sie werden allerdings ab dem heutigen Montag mit der U 23 trainieren. „Ich gehe aber nicht davon aus, dass sie während der Saison auch in der U 23 spielen werden, sondern dass alle bis Ende der Transferfrist einen Club gefunden haben werden“, sagte Geschäftsführer Frank Baumann. Konkrete Gespräche mit interessierten Vereinen gibt es bislang jedoch in keinem der vie Fälle.

Überhaupt keine Chance mehr

Coach Nouri sprach von „ausschließlich sportlichen Gründen“, weshalb die vier Profis so überhaupt keine Chance mehr bei ihm bekommen, sich in der Vorbereitung zu empfehlen. „Wir mussten aufgrund der Konkurrenzsituation diese Entscheidung so fällen“, meinte Baumann: „Für alle vier ist das natürlich erstmal eine Enttäuschung, aber wir haben bereits im Winter Gespräche geführt, in denen diese Entwicklung angedeutet worden war.“

Werder U23: Die Saison 2016/17 

Yatabare steht noch bis 2019 bei Werder unter Vertrag, zuletzt hieß es, der FC Metz sei an dem Mittelfeldspieler interessiert. Levent Aycicek, nach eineinhalb Jahren bei 1860 München zurück in Bremen, ist noch bis 2018 an den SV Werder gebunden. Die Kontrakte von Thanos Petsos (in der Rückrunde an den FC Fulham verliehen) und Lennart Thy (halbes Jahr beim FC St. Pauli) sind bis 2019 datiert.

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