+
Sambou Yatabare hat bei Werder keine Zukunft mehr.

Von Werder ausgebootet

Yatabare traurig und ohne neue Perspektive

Bremen - Den ganzen Sommer wurde immer wieder über ihn berichtet – und das nicht gerade positiv. Jetzt hat sich auch Sambou Yatabare selbst zu seiner Situation bei Werder Bremen geäußert.

Bereits im Herbst 2016 war der Mann aus Mali von Trainer Alexander Nouri aussortiert und in die U23 geschickt worden. Seitdem versuchen die Bremer, Yatabare loszuwerden. Bisher noch ohne Erfolg.

„Ich bin traurig, weil ich nicht spielen kann. Das ist doch normal“, sagte der 28-Jährige am Dienstag – und klang dabei nicht gerade so, als sollte sich an seiner Lage allzu bald etwas ändern. „Im Moment habe ich keinen neuen Club in Aussicht. Mein Agent kümmert sich darum, wir werden sehen“, erklärte Yatabare nach absolviertem Training im Kraftraum des Weserstadions.

Wie denkt er über die Ausbootung?

Mit einer Mannschaft darf der Mittelfeldspieler an der Weser nicht mehr trainieren, Werder stellt ihm stattdessen einen Athletiktrainer zur Verfügung, damit er sich individuell fit halten kann. Wie er über seine Ausbootung durch den Verein denkt? „Ich möchte mich dazu nicht äußern, weil ich nichts Schlechtes sagen möchte“, erklärte Yatabare.

Yatabare schweigt zu seiner Verhaftung

Auch zu einem anderen Thema schwieg er lieber: Zu seiner Verhaftung Anfang Juli in Frankreich. Yatabare hatte einen Polizisten auf einem Parkplatz des Pariser Flughafens ins Gesicht geschlagen, woraufhin er festgenommen wurde. Er gab später an, dass sich der Mann bei einer Kontrolle im Straßenverkehr nicht als Polizist zu erkennen gegeben, sondern gleich eine Waffe auf ihn und seine Familie gerichtet habe. „Die Sache ist jetzt vorbei“, sagte Yatabare am Dienstag. „Es ist alles geklärt. Jetzt lebe ich mein Leben hier.“

Das ist Sambou Yatabare

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare