Ex-Geschäftsführer Manfred Müller hat den vieldiskutierten Antrag zu einer Satzungsänderung bei der Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen zurückgezogen.
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Ex-Geschäftsführer Manfred Müller hat den vieldiskutierten Antrag zu einer Satzungsänderung bei der Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen zurückgezogen.

Werder-Mitgliederversammlung

Werder-Satzungsstreit mit Versprechen vertagt

Bremen – Im Satzungsstreit wurde beim SV Werder Bremen ein vorläufiger Frieden geschlossen: Ex-Geschäftsführer Manfred Müller zog seine Anträge bezüglich der Satzung zurück, weil ihm Präsident Hubertus Hess-Grunewald ein Versprechen gab.

Demnach wird eine Satzungskommission eingesetzt, der neben Müller auch die von ihm vorgeschlagenen Klaus Filbry und Dr. Burkhard Plenge angehören werden – sowie weitere Vertreter des SV Werder Bremen. Es soll vor allem die Grundsatzfrage geklärt werden, ob der Verein als alleiniger Gesellschafter weiterhin einen Geschäftsführer in die Kapitalgesellschaft mit den ausgegliederten Profiabteilungen entsenden darf. Das betrifft aktuell Hubertus Hess-Grunewald.

Werder Bremen: Hubertus Hess-Grunewald kämpft gegen Satzungsänderung

Der kündigte aber auch an, dass er weiter für dieses Entsenderecht des Vereins kämpfen werde, weil er diesen Einfluss grundsätzlich nicht aufgeben will. Es könne aber darüber diskutiert werden, dass der Präsident dieses Amt nicht mehr bekleidet, sondern dafür zusätzlich als Aufsichtsratsvorsitzender wirkt. Im Frühjahr werden erste Ergebnisse erwartet, eine Umsetzung soll dann bei der nächsten Mitgliederversammlung erfolgen. (kni) Auch interessant: Jörg Wontorra schafft es auch nicht in Werders Ehrenrat.

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