Trainer Markus Anfang will mit Werder Bremen gegen den SC Paderborn den ersten Heimsieg seit Februar 2021 einfahren.
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Trainer Markus Anfang will mit Werder Bremen gegen den SC Paderborn den ersten Heimsieg seit Februar 2021 einfahren.

Werders letzter Heimerfolg im Februar

Werder-Trainer Markus Anfang vor Paderborn: „Alle Bremer lechzen nach einem Heimsieg“

Bremen – Kleine Quizfrage (und Nachschauen ist strengstens verboten): Wann hat Werder Bremen zuletzt ein Pflichtspiel im heimischen Wohninvest Weserstadion gewonnen? Sollten Sie die Antwort nicht auf Anhieb parat haben, ist das keine Schande – der letzte Heimsieg liegt schließlich schon sehr lange zurück!

Auflösung: Es war am 26. Februar dieses Jahres, Werder Bremen bezwang Eintracht Frankfurt in einem Geisterspiel mit 2:1. Der letzte Heimsieg vor Publikum liegt sogar noch deutlich länger zurück. Am 4. Februar 2020 gelang Werder im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Borussia Dortmund eine kleine Sensation: Ein 3:2 vor vollen Rängen. Und in einem Punktspiel bekamen Bremer Fans zuletzt am 1. September 2019 einen Sieg live im Stadion zu sehen – damals war es ein 3:2 gegen den FC Augsburg.

Frankfurt wird am Sonntag, wenn der SC Paderborn im Weserstadion zu Gast ist, 170 Tage her sein, Dortmund 558 und Augsburg 714 Tage. Seitdem gab es in Heimspielen jede Menge Frusterlebnisse für die Fans. Was wohl auch ein Grund dafür ist, dass das 1:1 zum Zweitliga-Auftakt gegen Hannover 96 mit viel Unmut und Pfiffen quittiert worden war. „Alle Bremer lechzen danach, dass wir endlich mal wieder ein Heimspiel gewinnen“, weiß Trainer Markus Anfang, der den 21.000 zugelassenen Fans des SV Werder Bremen diesen Wunsch am Sonntag endlich erfüllen möchte.

(Auch interessant: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen SC Paderborn aussehen!)

Werder Bremen gegen den SC Paderborn: Schaffen die Bremer den 1. Heimsieg seit Februar?

Die Werder-Partie gegen den SC Paderborn (Sonntag, 13.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker) betrachtet Markus Anfang als „eine Riesenchance, den Trend aus dem Düsseldorf-Spiel zu Hause fortzusetzen“. Bei der Fortuna hatte Werder Bremen am zweiten Spieltag mit 3:2 gewonnen, jüngst im DFB-Pokal beim Drittligisten VfL Osnabrück (0:2) aber einen herben Dämpfer kassiert. „Ich wünsche mir eine Reaktion darauf“, nimmt Anfang seine Mannschaft in die Pflicht. Das Spiel in Osnabrück „muss uns eine Lehre sein, dass wir mit den Chancen im vorderen Bereich konsequent umgehen müssen“. Vor allem nach der Pause hatten die Bremer zahlreiche gute Möglichkeiten vergeben, so viele sogar, dass Anfang nach der Partie konstatiert hatte: „Wir sind an uns selbst gescheitert.“

Wiederholen soll (und darf) sich das gegen Paderborn auf keinen Fall. Die Mannschaft von Neu-Trainer Lukas Kwasniok (kam vom 1. FC Saarbrücken) ist mit Unentschieden gegen Heidenheim (0:0) und Nürnberg (2:2) durchwachsen in die Saison gestartet und gegen Dresden (1:2) ebenfalls aus dem Pokal geflogen. Anfangs Respekt vor dem Gegner ist dennoch groß: „Es wird ein schweres Spiel für uns.“ Den lang ersehnten Heimsieg versprechen will er deshalb freilich nicht. „Man hat in Osnabrück gesehen, dass wir keine Siege garantieren können“, sagt er, betont aber auch: „Aber wir können garantieren, dass wir alles für den Erfolg tun werden. Und zwar 90 Minuten lang.“ Sollte die lange Durststrecke tatsächlich enden, würde das ohne Frage für Ruhe im Umfeld des SV Werder Bremen sorgen. Und ganz nebenbei auch die Heimbilanz gegen den SC Paderborn aufbessern: In bisher zwei Spielen gegen die Ostwestfalen gab es einen Sieg (4:0 im November 2014) und eine Niederlage (0:1 im Dezember 2019). (dco) Schon gelesen? So seht Ihr Werder Bremen gegen SC Paderborn live im TV und Live-Stream! Auch interessant: Ludwig Augustinsson offenbar kurz vor Wechsel von Werder Bremen zum FC Sevilla!

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