Im ersten Zweitliga-Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hannover 96 waren 14.000 Fans im Weserstadion. Gegen den SC Paderborn werden 21.000 Zuschauer erwartet.
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Im ersten Zweitliga-Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hannover 96 waren 14.000 Fans im Weserstadion. Gegen den SC Paderborn werden 21.000 Zuschauer erwartet.

Zweites Werder-Heimspiel

Halbvolles Haus gegen Paderborn - und Werder Bremen bietet Express-Eingänge für Fans mit digitalem Impfnachweis

Bremen – Zum zweiten Heimspiel der Saison darf Werder Bremen wie erwartet die Zuschauerkapazität erhöhen. Statt der 14.000 Besucher beim Saisonauftakt gegen Hannover 96 dürfen am Sonntag (13.30 Uhr) beim Spiel gegen den SC Paderborn 21.000 Fans im Wohninvest Weserstadion live dabei sein. Nachdem es rund um die erste Partie nur kleine Mängel und Probleme bei der Durchsetzung des Hygienekonzepts gegeben hatte, haben die Bremer Behörden ihr Okay für den nächsten Schritt gegeben.

Aber auch gegen den SC Paderborn müssen die Besucher – vergeben wurden die 21.000 Tickets ausschließlich an Dauerkarteninhaber – mit klaren Regeln beim Ein- und Auslass sowie auf den Tribünen rechnen. Die Grundregeln bleiben: Nur Geimpfte, Genesene oder Getestete erhalten Zutritt zum Stadion. Die Antigen-Schnelltests (keine Laientests) dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden. An 14 Kontrollstellen im weiteren Stadionumfeld können sich Ticketbesitzer durch Vorzeigen des Test-, Impf- und Genesungsnachweises sowie eines Lichtbildausweises das für den Stadioneinlass nötige „Tagesbändchen“ besorgen. Aber es gibt im Vergleich zum ersten Spiel des SV Werder Bremen auch Änderungen, Neuerungen und Erleichterungen:

- Fans mit einem digitalen Impfnachweis müssen sich nicht mehr an einer der 3G-Kontrollstationen ihr Einlassbändchen abholen, sondern können unkomplizierter ins Stadion gelangen – quasi an Express-Eingängen. Werder-Sicherheits-Chefin Kirsten König dazu: „So verschlanken wir den Einlass. Wir haben beim ersten Spiel festgestellt, dass 50 Prozent der Besucher bereits über diesen digitalen Nachweis via CovPass oder Corona-WarnApp verfügen.“

Werder Bremen gegen den SC Paderborn: Erstmals sind wieder Gästefans zugelassen

- Erstmals sind auch wieder Gästefans zugelassen. 1.050 Tickets wurden dem SC Paderborn zur Verfügung gestellt. Allerdings hat der Gastverein davon nur knapp 300 abgesetzt. Mehr Auswärtsfans werden nicht kommen.

- Anders als beim Hannover-Spiel, als zum Verdruss vieler Fans teils lange Schlangen vor den Kiosken und Catering-Ständen im Weserstadion entstanden waren, sind am Sonntag alle Verpflegungsstände geöffnet.

- Zwar werden die Tagestickets nur an Dauerkarteninhaber verlost, Werder rechnet jedoch damit, dass von diesen Tickets einige nicht abgerufen werden. Heißt: Auf der Online-Ticketbörse des Clubs gibt es für Nicht-Dauerkarteninhaber gute Chance, an ein Spielticket zu kommen. Mediendirektor Michael Rudolph: „Es lohnt sich, einen Blick in die Ticketbörse zu werfen.“ Mehr dazu auf werder.de.

(Verfolgt das Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SC Paderborn im Liveticker der DeichStube)

Werder Bremen gegen den SC Paderborn: Fans können sich spontan gegen Corona-Virus impfen lassen

- In einem Impftruck des DRK direkt vor dem Stadion können sich Fans wieder kurzentschlossen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Als Impfstoffe im Angebot: Johnson & Johnson sowie Moderna (mit Zweitterminvergabe). Am ersten Spieltag haben sich laut Werder Bremen 200 Stadionbesucher spontan impfen lassen. „Eine erfreuliche Quote“, meint Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald.

(Schon gelesen? So seht Ihr Werder Bremen gegen SC Paderborn live im TV und Live-Stream! Und: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen SC Paderborn aussehen!)

Funktioniert in Bremen auch am Sonntag alles wie gewünscht, kann die Stadionauslastung mit 21.000 Besuchern möglicherweise nur als Zwischenschritt auf dem Weg zu noch mehr Besuchern gesehen werden. Derzeit gilt im deutschen Profi-Fußball: Bei einer lokalen Inzidenz unter 35 dürfen die Hälfte aller Plätze besetzt werden, maximal aber 25.000. „Wir haben die Hoffnung, dass wir bei den Besucherzahlen schrittweise vorankommen“, sagt Hess-Grunewald und setzt auf die von der Politik derzeit diskutierten neuen Kriterien bei der Bewertung der Pandemielage: „Wenn wir von der reinen Inzidenz wegkommen und auch andere relevante Bezugsgrößen miteinbeziehen können, die dann weitere verantwortungsvolle Lockerungen zulassen, spräche viel für weitere Erhöhungen der Kapazitäten. Ich würde es mir wünschen, kann es aber nicht entscheiden.“ Bis zum 11. September gilt für Werder Bremen und Co. noch die aktuelle Regel. (csa) Auch interessant: Comeback bei Werder Bremen oder Transfer? Milos Veljkovic ist gegen Paderborn startklar! Und: Stillstand bei Neuzugängen: Werder Bremen wehrt sich gegen Transfer-Kritik!

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