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Voller Einsatz für die neue Chance: Luca Caldirola haut sich im Training rein.

Verteidiger findet Training „sehr geil“

Für Werder schlägt Caldirola bessere Angebote aus

Bremen - Normalerweise sind die meisten Fußball-Profis keine Freunde von Vorbereitungszeit, Konditionstraining und Leistungstests. Luca Caldirola kümmert das alles nicht - er freut sich sogar richtig aufs Training.

Das hat einen Grund: Die ersten Einheiten der Sommervorberereitung sind für den Werder-Innenverteidiger seine ersten Einheiten nach langer Leidenszeit. „Es ist ein super Gefühl, wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen - sehr geil“, sagt Caldirola.

Caldirola will sich den Stammplatz erkämpfen

Zur Erinnerung: Luca Caldirola war der große Pechvogel der vergangenen Spielzeit. Schon früh in der Saison brach er sich den Knöchel, fiel monatelang aus, arbeitete hart für sein Comeback - nur um sich dann schon nach seiner Rückkehr im April den Mittelfuß zu brechen. Es war das Saison-Aus für den Italiener. „Ein Jahr ohne Fußball war schon echt schlecht“, blickt der 26-Jährige zurück.

Luca Caldirola: Seine Karriere in Bildern

Luca Caldirola
Seit Juli 2013 steht Luca Caldirola bei Werder unter Vertrag. In der ersten Saison absolvierte er fast alle Spieler über die volle Distanz. © nordphoto
Luca Caldirola
Unter Ex-Coach Viktor Skripnik spielte er dann keine Rolle mehr, war nur noch Ergänzungsspieler. © nordphoto
Luca Caldirola
Die Folge: In der Spielzeit 2015/2016 wechselte er als Leihspieler zu Darmstadt 98... © nordphoto
Luca Caldirola
...und verpasste dort in 34. Bundesligapartien keine einzige Spielminute. © nordphoto
Luca Caldirola
Angefangen hat seine Karriere bei Inter Mailand. Dort konnte er jedoch nicht Fuß fassen - wurde ständig verliehen. © imago
Luca Caldirola
Caldirola spielte unter anderem bei den italienischen Clubs Brescia Calcio und AC Cesna, ehe er an die Weser kam. © nordphoto
Luca Caldirola
Caldirola steckte sich vor der Saison 2016/2017 ein hohes Ziel. Er wollte sich durchbeißen... © nordphoto
Luca Caldirola
...und bei Werder der Abwehrchef werden. © nordphoto
Luca Caldirola
Doch bereits am zweiten Spieltag kam es für den Italiener ganz bitter. Bei der 1:2-Pleite gegen Augsburg verletzte er sich kurz vor Abpfiff schwer - Knöchelbruch. © nordphoto
Luca Caldirola
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane... © nordphoto
Luca Caldirola
...bekam Caldirola seine nächste Chance - und machte seine Sache in den Spielen von 26. bis 28. Spieltag gut. Doch dann die nächste Hiobsbotschaft: Gegen Eintracht Frankfurt brach er sich den Mittelfuß. Für ihn das Saisonende. © nordphoto
Luca Caldirola
Caldirola war der Pechvogel der Saison 2016/2017. Trotzdem einigte sich Werder mit dem Innenverteidiger auf eine Vertragsverlängerung bis 2019. © nordphoto
Luca Caldirola
Aber auch zu Beginn der folgenden Saison 2017/18 saß der Italiener nur auf der Bank.  © Gumz

Jetzt hat der Innenverteidiger genug zugeschaut. Er will wieder angreifen, er ist schmerzfrei und er will zurück in die erste Elf. Seine Ziele für die neue Saison? „Fit zu sein und den Stammplatz zurückzuholen.“ Das System von Trainer Alexander Nouri mit drei Innenverteidigern kommt Caldirola dabei freilich entgegen.

Caldirola: „Ich hatte finanziell bessere Angebote“

Der Italiener wittert also eine neue Chance bei Werder, und die ist offenbar ziemlich verlockend: „Ich hatte auch finanziell bessere Angebote“, sagt Caldirola, „ich wollte aber unbedingt bei Werder bleiben.“ Der Profi hatte sich im Sommer für eine Vertragsverlängerung bei Werder und gegen einen Vereinswechsel entschieden.

In der neuen Saison haben Caldirola und Co. einen neuen Mann hinter sich. Im Tor steht jetzt Jiri Pavlenka. Der 26-Jährige kennt den Tschechen zwar nicht, geht die Zusammenarbeit aber optimistisch an: „Drobo [Torwart Jaroslav Drobny, Anm. d. Red.] hat gesagt, er ist ein guter Torwart, und ich vertraue Drobo.“

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