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Voller Einsatz für die neue Chance: Luca Caldirola haut sich im Training rein.

Verteidiger findet Training „sehr geil“

Für Werder schlägt Caldirola bessere Angebote aus

Bremen - Normalerweise sind die meisten Fußball-Profis keine Freunde von Vorbereitungszeit, Konditionstraining und Leistungstests. Luca Caldirola kümmert das alles nicht - er freut sich sogar richtig aufs Training.

Das hat einen Grund: Die ersten Einheiten der Sommervorberereitung sind für den Werder-Innenverteidiger seine ersten Einheiten nach langer Leidenszeit. „Es ist ein super Gefühl, wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen - sehr geil“, sagt Caldirola.

Caldirola will sich den Stammplatz erkämpfen

Zur Erinnerung: Luca Caldirola war der große Pechvogel der vergangenen Spielzeit. Schon früh in der Saison brach er sich den Knöchel, fiel monatelang aus, arbeitete hart für sein Comeback - nur um sich dann schon nach seiner Rückkehr im April den Mittelfuß zu brechen. Es war das Saison-Aus für den Italiener. „Ein Jahr ohne Fußball war schon echt schlecht“, blickt der 26-Jährige zurück.

Luca Caldirola: Seine Karriere in Bildern

Jetzt hat der Innenverteidiger genug zugeschaut. Er will wieder angreifen, er ist schmerzfrei und er will zurück in die erste Elf. Seine Ziele für die neue Saison? „Fit zu sein und den Stammplatz zurückzuholen.“ Das System von Trainer Alexander Nouri mit drei Innenverteidigern kommt Caldirola dabei freilich entgegen.

Caldirola: „Ich hatte finanziell bessere Angebote“

Der Italiener wittert also eine neue Chance bei Werder, und die ist offenbar ziemlich verlockend: „Ich hatte auch finanziell bessere Angebote“, sagt Caldirola, „ich wollte aber unbedingt bei Werder bleiben.“ Der Profi hatte sich im Sommer für eine Vertragsverlängerung bei Werder und gegen einen Vereinswechsel entschieden.

In der neuen Saison haben Caldirola und Co. einen neuen Mann hinter sich. Im Tor steht jetzt Jiri Pavlenka. Der 26-Jährige kennt den Tschechen zwar nicht, geht die Zusammenarbeit aber optimistisch an: „Drobo [Torwart Jaroslav Drobny, Anm. d. Red.] hat gesagt, er ist ein guter Torwart, und ich vertraue Drobo.“

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