Niclas Füllkrug und weitere Spieler von Werder Bremen sind aktuell noch in Corona-Quarantäne. Kommt er doch noch rechtzeitig vor dem Düsseldorf-Spiel raus?
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Niclas Füllkrug und weitere Spieler von Werder Bremen sind aktuell noch in Corona-Quarantäne. Kommt er doch noch rechtzeitig vor dem Düsseldorf-Spiel raus?

Werder mit Füllkrug & Co. gegen Fortuna Düsseldorf?

Neue Hoffnung beim SV Werder Bremen auf schnellere Rückkehr des Corona-Quartetts um Niclas Füllkrug

Bremen - Die Hoffnung lebt. Zumindest ein bisschen. Vielleicht reicht es für Niclas Füllkrug, Marco Friedl, Milos Veljkovic und Manuel Mbom doch noch zur rechtzeitigen Rückkehr vor dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (15. Januar, 13.30 Uhr). Das infizierte Quartett des SV Werder Bremen könnte von den neuen Corona-Regeln profitieren, die am vergangenen Freitag während der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen wurden – sofern nun auch das Land Bremen rechtzeitig eine neue Verordnung verabschiedet.

Update (11. Januar 2021): Die Werder-Profis Friedl, Mbom und Veljkovic beenden die Quarantäne dank Ausnahmeregelung vorzeitig! Auch Weiser darf raus - Füllkrug bleibt vorerst in Isolation!

Weiter zum bisherigen Text: Demnach endet die Quarantäne für Infizierte nämlich bereits nach zehn Tagen und nicht mehr nach exakt zwei Wochen. Da die Profis des SV Werder Bremen am 2. Januar positiv getestet wurden, liefe die Isolation nun am kommenden Mittwoch, 12. Januar, aus. Mit einem negativen PCR-Test oder hochwertigen Antigentest ist ein Ende des Alleinseins sogar schon nach einer Woche möglich. Problem: Zuletzt waren die Tests weiterhin positiv.

Werder Bremen: Rückkehr der positiv auf Corona getesteten Spieler doch schon gegen Fortuna Düsseldorf?

„Je nachdem, wann sie rauskommen, können sie im besten Fall für Düsseldorf eine Option sein“, sagte Sportchef Frank Baumann dennoch am Rande des Testspiels gegen Hannover 96 (2:2). „Wir werden wahrscheinlich morgen noch mal die Spieler testen, dann werden wir sehen, ob sie negativ sind.“

Ist das der Fall, sollen sie laut Baumann „Stück für Stück“ wieder herangeführt werden. Schließlich geht es bei einer Corona-Infektion eines Leistungssportlers nicht nur um die Erkrankung an sich, sondern auch um den Trainingsrückstand, der nicht allzu groß ausfallen darf. Eine gute Voraussetzung ist da schon einmal, dass es die klassischen Symptome bei den Spielern des SV Werder Bremen nach Angaben des Sportchefs nicht gegeben habe, sie auch in der Isolation – so gut es eben ging – in den eigenen vier Wänden Sport treiben konnten. „Wir werden dann auch noch mal Cardio-Tests machen und sie individuell belasten, ehe sie ins Mannschaftstraining zurückkehren. So wie wir es bei den anderen Infizierten auch stets gemacht haben“, erklärte Baumann.

Werder Bremen-Trainer Ole Werner über Corona-Fälle: „Die nächsten Wochen werden eine Wundertüte sein“

Auch bei Ole Werner ist die Zuversicht bezüglich der frühzeitigen Rückkehr seiner Leistungsträger zurückgekehrt. „Ich habe schon die Hoffnung, dass der eine oder andere Spieler wieder zurückkommt“, meinte der Trainer des SV Werder Bremen. „Das wäre sicherlich sehr wichtig für uns. Am Ende habe ich es trotzdem nicht selbst in der Hand. Wenn es dann anders kommen sollte, ist es sicherlich bedauerlich, aber dann müssen wir auch gute Lösungen finden.“ Werders Chefcoach ist sich sicher, dass ihm eine derartige Situation noch häufiger blühen könnte. Ob ihm das nun gefällt oder nicht. „Damit werden wir jetzt Woche für Woche umgehen müssen“, prophezeite Werner, „aber damit sind wir auch nicht allein. In Düsseldorf etwa gab es ja gerade auch wieder den einen oder anderen Fall. Die nächsten Wochen werden eine Wundertüte sein.“ (mbü)

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