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Maximilian Eggestein im Duell mit dem Wolfsburger Daniel Didavi im Spiel gegen den VfL

Schwerstarbeit auf der Sechs

Trainer Nouri nennt Auftritte von Eggestein und Veljkovic „sehr gut“

Wolfsburg/Bremen. Eines vorweg: Es hätte mit Sicherheit dankbarere Spiele gegeben. Spiele, bei denen die Not eben nicht derart groß, der Druck des Gegners phasenweise eben nicht schier erdrückend ist. Milos Veljkovic und Maximilian Eggestein konnten sich das aber nicht aussuchen.

Als Doppelsechs standen Werders beiden Nachwuchstalente während der Partie beim VfL Wolfsburg in der Bremer Startelf und hatten von Beginn an Schwerstarbeit zu verrichten. Das erledigten Veljkovic (21) und Eggestein (20) in den Augen ihres Trainers Alexander Nouri „sehr gut“

Bemerkenswert war aber nicht nur das Sonderlob des Trainers, sondern auch, wie es dazu gekommen war. Gefragt worden war Nouri nämlich eigentlich nach Clemens Fritz und Thomas Delaney, also jenen Spielern, die Veljkovic und Eggestein in Wolfsburg zu vertreten hatten. „Ich möchte lieber über die Jungs sprechen, die auf dem Platz standen“, sagte Nouri da, „Maxi und Milos haben unheimlich viele Zweikämpfe geführt und sind weite Wege gegangen.“ 

Probleme mit Yunus Malli und Daniel Didavi

Was der Trainer aber nicht erwähnte: Als Doppel-Sechs hatte das Duo große Probleme mit den Wolfsburger Stars Yunus Malli und Daniel Didavi. Veljkovic und Eggestein schafften es nicht, Stabilität ins Spiel ihrer Mannschaft zu bringen, was eigentlich ihre Hauptaufgabe gewesen wäre. Nicht zuletzt deshalb dürfte Nouri sein System entsprechend früh umgebaut haben. Werders Sportchef Frank Baumann sagte gestern: „Es war für Maxi und Milos kein einfaches Spiel, weil wir im Mittelfeld oft in Unterzahlsituationen waren.“ 

Milos Veljkovic im Zweikampf mit dem Wolfsburger Yunus Mallı

Generell dürfte die junge Doppelsechs bei Werder bis auf Weiteres die Ausnahme bleiben. Fritz darf schon am Samstag gegen Darmstadt wieder spielen, auch Delaney wird früher oder später zurückkommen. In Rückkehrer Florian Grillitsch sowie Bald-Rückkehrer Philipp Bargfrede stehen Werder zudem zwei weitere Optionen zur Verfügung. „Die Konkurrenz auf dieser Position ist groß“, betonte Baumann. dco

Quelle: kreiszeitung.de

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