Klaus Filbry, Geschäftsführer des SV Werder Bremen, begrüßt im Zillertal so viele Sponsoren wie noch nie.
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Klaus Filbry, Geschäftsführer des SV Werder Bremen, begrüßt im Zillertal so viele Sponsoren wie noch nie.

Boss Klaus Filbry zufrieden

Werder Bremen freut sich über viele Sponsoren und viele verkaufte Dauerkarten

Zell am Ziller – Seit neun Jahren lädt der SV Werder Bremen seine Sponsoren zu einem Workshop ins Zillertal ein, und ausgerechnet in den schwierigen Corona-Zeiten sind so viele der Einladung gefolgt wie nie zuvor.

Und auch beim Thema Dauerkarten herrscht Freude bei den Bremern, die Verkaufszahlen könnten kaum besser sein, dabei ist gar nicht absehbar, wann Fans wieder ins Weserstadion kommen dürfen. „Die Leute haben weiterhin großes Interesse an Werder“, sagt Geschäftsführer Klaus Filbry im Gespräch mit der DeichStube und lächelt zufrieden.

Alle 25.000 Dauerkarten, die Werder Bremen verkaufen möchte, sind wieder weg. Nur ein Prozent der Kunden hätte auf eine Verlängerung verzichtet, das sei die normale jährliche Fluktuation, so Filbry. Keine Probleme erwartet der 53-Jährige bei der Abwicklung von Rückerstattungen. Die Dauerkarten-Inhaber können sich jedes Heimspiel, das noch ohne Zuschauer stattfinden muss, auszahlen lassen – einzeln, komplett nach der Saison oder eben gar nicht.

Werder Bremen: So viele Sponsoren wie noch nie im Zillertal

Gute Nachrichten gibt es auch aus dem Business-Bereich. Alle Logen im Weserstadion sind vergeben, alle weiteren Plätze auch fast komplett reserviert. Filbry erwartet wie im Vorjahr eine Auslastung von 95, 96 Prozent, wenn denn endlich wieder Besucher bei Heimspielen zugelassen sind.

Sicherlich wird darüber auch beim Sponsoren-Workshop im Zillertal gesprochen. „Es sind so viele Sponsoren da wie noch nie“, freut sich Filbry über fast 20 Teilnehmer. Bis auf Automobilpartner VW, der wegen der Folgen der Coronavirus-Krise die schon weit fortgeschrittenen Verhandlungen abgebrochen habe, hätten alle Partner ihre Zusammenarbeit mit Werder Bremen fortgesetzt. Der Workshop diene auch als Netzwerk-Meeting für die Unternehmen untereinander. Dazu würde Werder sein Krisen-Management der vergangenen Monate erläutern und der Politikwissenschaftler Dr. Johannes Bohne sein Buchprojekt „Die Marke Werder Bremen“ vorstellen. (kni)

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