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2016 wechselte Serge Gnabry vom FC Arsenal zum SV Werder Bremen, ein Jahr später ging er zum FC Bayern München. Jetzt hat sich Ex-Trainer Arsene Wenger geäußert und spricht von „Manipulation“.

Ex-Arsenal-Trainer über den Wechsel von Serge Gnabry

Wenger: Transfer von Ex-Werder-Profi Gnabry war „manipuliert“

Bremen - Es ist so ein bisschen das große Mysterium der letzten Jahre beim SV Werder Bremen: Wie lief das damals mit dem Transfer von Serge Gnabry?

Dass der FC Bayern München im Sommer 2016 im Hintergrund an dem einen oder anderen Faden gezogen hat, ist schon lange durchgeschimmert, wirklich Licht ins Dunkel kam aber nie. Auch Arsene Wenger kennt offenbar nicht die ganze Wahrheit. Gnabrys damaliger Coach beim FC Arsenal hat aber eine Vorstellung, wie der Deal über die Bühne ging.

„Wir haben sehr lange versucht, seinen Vertrag zu verlängern“, sagt Wenger jetzt bei „beIn Sports“ über Serge Gnabry, „und ich denke, dass der FC Bayern hinter den Kulissen manipuliert hat: Wenn er zu Werder Bremen geht, könne er danach zu Bayern gehen.“ Ob es tatsächlich ein Vorkaufsrecht gab oder die Bayern Gnabry vor dem Werder-Wechsel einfach einen weiteren Karriereweg aufgezeigt haben, bleibt unklar.

Werder Bremen: Bayern-Boss Karl-Heinz Rumenigge plauderte schon über Gnabry-Deal

Werder-Sportchef Frank Baumann hatte stets beteuert, der FC Bayern hätte bei dem Transfer keine Rolle gespielt. Dass die Bayern doch zu einem gewissen Grad die Finger im Spiel hatten, hat Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge in der Vergangenheit bereits ausgeplaudert: „Ich war damals der Vater des Transfers“, sagte er im Frühjahr bei „Sky“. „Wir haben ihn erst ein Jahr zu Werder Bremen gelassen.“

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Frank Baumann, der Sportchef von Werder Bremen, will noch bis 2025 bleiben - danach nimmt er sich eine Auszeit. Zu den Rückzugs-Plänen Baumanns hat auch Trainer Florian Kohfeldt Stellung genommen: „Er kommt nicht ins Wanken.“ Am Freitag testet Werder Bremen gegen den FC St. Pauli ohne 17 Spieler, aber mit Philipp Bargfrede: „Allein wegen ihm würde ich es machen“, sagt Kohfeldt.

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