Im Fanshop des SV Werder Bremen soll es bald noch mehr faire und nachhaltige Fan-Artikel geben.
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Im Fanshop des SV Werder Bremen soll es bald noch mehr faire und nachhaltige Fan-Artikel geben.

Neue Initiative

„Vom Feld in den Fanshop“: Werder setzt noch mehr auf nachhaltige Fan-Artikel

Bremen - Der SV Werder Bremen will beim Verkauf seiner Fanartikel künftig noch mehr auf die Themen Nachhaltigkeit und Fairness setzen. Aus diesem Grund hat der Verein gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie sechs weiteren Proficlubs die Initiative „Vom Feld in den Fanshop“ gestartet. Auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das Bekleidungsunternehmen „Brands Fashion“ beteiligen sich an der Aktion.

„Fair und nachhaltig produzierte Fanartikel sind uns ein wichtiges Anliegen“, betonte Petra Stelljes, Geschäftsführerin der Werder Bremen Fan-Service GmbH, in einer Pressemitteilung. „Wir haben unser Angebot in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut und von vielen Fans positives Feedback auf die Artikel und unsere Bemühungen erhalten. Wir freuen uns sehr, dass wir Teil dieser nationalen Initiative sind und sehen sie als weiteren wichtigen Schritt auf unserem Weg.“

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Werder Bremen und weitere Clubs wollen faire und nachhaltige Fan-Artikel fördern

Neben Werder Bremen sind auch der 1. FC Union Berlin, Arminia Bielefeld, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, VfB Stuttgart und VfL Wolfsburg involviert. Sie alle werden in den kommenden drei Jahren Kleinbäuerinnen und Kleinbauern einer Baumwollkooperative in Indien bei der Umstellung auf den Anbau von Bio-Baumwolle unterstützen. Auch die Lebensbedingungen der dort ansässigen Familien sollen verbessert werden. Werder und Co. erhalten künftig die Baumwolle aus dem Projekt und verarbeiten sie zu Fanartikeln. Diese sollen ab Juli 2024 in den Verkauf gehen.

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze zeigte sich von dem Engagement hocherfreut: „Der deutsche Profifußball ist eine weltweit starke und anerkannte Marke. Daher trägt er auch eine besondere gesellschaftliche Verantwortung“, erklärte sie. „Die neue Initiative für faire Fantextilien ist ein erster Schritt, diesen Anspruch auch bei der Fanbekleidung umzusetzen. Damit holen wir das Thema nachhaltige Kleidung weiter aus der Nische heraus. Das ist auch dringend nötig, denn der Marktanteil fair produzierter Kleidung ist noch immer viel zu gering. Darunter leiden in erster Linie Frauen und Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern, die in den Textilfabriken Opfer ausbeuterischer Arbeitsbedingungen werden.“ (mbü)

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