Die Serie hält! Anthony Jung köpfte den SV Werder Bremen gegen den Karlsruher SC zum 2:1-Sieg.
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Die Serie hält! Anthony Jung köpfte den SV Werder Bremen gegen den Karlsruher SC zum 2:1-Sieg.

Werder schlägt auch Karlsruhe

Die Serie hält auch gegen den KSC: Anthony Jung köpft Werder Bremen zum Sieg

Die Serie hält: Der SV Werder Bremen schlägt auch den Karlsruher SC dank Toren von Marvin Ducksch und Anthony Jung mit 2:1 - und fährt damit den sechsten Sieg in Serie unter Trainer Ole Werner ein. Der Spielbericht der DeichStube*.

Bremen – Der SV Werder Bremen siegt sich weiter durch die 2. Liga! Im sechsten Spiel unter Trainer Ole Werner feierte der Bundesliga-Absteiger am Samstag den sechsten Erfolg. Gegen den Karlsruher SC gelang ein verdientes, aber mühevolles 2:1 (0:0). Bei der Rückkehr der Zuschauer ins Wohninvest Weserstadion bejubelten 10.000 Werder-Fans die Tore von Marvin Ducksch (51.) und Anthony Jung (76.). Zwischenzeitlich hatte Philipp Hofmann für den KSC ausgeglichen (56.).

Für die Mission „Sieg Nummer sechs“ hatte Ole Werner bis auf eine Ausnahme auf die gleiche Formation gesetzt, die auch zwei Wochen zuvor gegen den SC Paderborn die Startelf gebildet hatte. Die Ausnahme trug den Namen Mitchell Weiser. Diesmal ersetzte er und nicht Manuel Mbom den immer noch verletzten Felix Agu auf der rechten Seite. „Für Mitch spricht, dass er offensiv einen Tick stärker ist – und wir wollen im Heimspiel offensiv auftreten“, erklärte der Coach des SV Werder Bremen seine Wahl. Ansonsten vertraute er der Stammformation, die zuvor fünf Siege in Folge eingefahren hatte, zuletzt aber wegen der Liga-Pause für ein Wochenende zum Nichtstun verdammt war. „Jetzt müssen wir wieder den Schwung aufnehmen“, forderte Werner Minuten vor dem Anpfiff bei Sky.

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC zunächst ohne Treffsicherheit: Marvin Ducksch vergibt beste Möglichkeiten

Wenn mit Schwung jene Power gemeint war, die Werder Bremen zwei Wochen zuvor zum 4:3 in Paderborn getragen hatte, dann musste nach der Hälfte des Spiels festgehalten werden, dass die Bremer dies nicht zu bieten hatten. Feldüberlegen waren sie, das war das Positive. Zu Chancen kamen die Platzherren vor den maximal erlaubten 10.000 Zuschauern im Wohninvest Weserstadion zunächst aber lange nicht. Erst nach 21 Minuten kam Niclas Füllkrug per Flugkopfball zur ersten Chance, der Ball flog jedoch deutlich am KSC-Tor vorbei. Es war ein erster Hinweis darauf, dass dem zuletzt so brandgefährlichen Bremer Sturmduo die Auszeit nicht gutgetan hatte. Denn neben Füllkrug bewies auch Marvin Ducksch zunächst keine Treffsicherheit.

Drei Beispiele: Nach einem Fehlpass von KSC-Verteidiger Philip Heise kam Ducksch an den Ball, zog aus der Distanz aber überhastet ab (29.). Nach 40 Minuten landete sein Freistoß in den fangbereiten Armen von Karlsruhes Schlussmann Marius Gersbeck, und nur zwei Minuten später blieb Duckschs Abschluss aus halblinker Position erneut völlig ungefährlich. Dass Marvin Ducksch eine dieser Chancen nutzt, war kein Muss, an besseren Tagen hätte der 27-Jährige die Partie aber schon bis zur Halbzeit in die richtige Richtung gelenkt. Es lag aber nicht an Ducksch allein, dass Werder Bremen das Temperament der letzten Partie fehlte. Bis 20 Meter vor dem Tor lief alles glatt, das Team von Ole Werner musste sich nicht mal des erwarteten KSC-Pressings erwehren, doch dann blieb vieles drucklos, ohne die nötige Präzision, ohne den unbedingten Willen, das Tor erzielen zu wollen.

Werder Bremen tut sich gegen unangenehmen Karlsruher SC schwer - Philipp Hoffmann trifft aus dem Nichts

Und der Karlsruher SC? Für die Truppe von Werner-Kumpel Christian Eichner – beide hatten zusammen den Fußballlehrer-Kurs absolviert – war die Pause noch länger gewesen als für den Tabellendritten aus Bremen. Wegen insgesamt 24 Corona-Fällen, darunter 16 Spieler und das komplette Trainerteam, musste die Partie gegen den SV Sandhausen vor zwei Wochen abgesagt werden, der Auftritt beim SV Werder Bremen wurde also zum Comeback nach dem Corona-K.o. Nun in den eher mauen Auftritt während Halbzeit eins hineinzuinterpretieren, dass daran die lange Quarantäne schuld war, ist leicht. Coach Eichner hatte allerdings vor Spielbeginn betont: „Das spielt keine große Rolle. Die Vorbereitung war lang genug.“

Dennoch: An Offensivaktionen brachten die Gäste nur wenig zustande. Ein paar gefällige Angriffe zwar, aber nur ein Ball kam auch auf das Tor von Werder Bremen. Keeper Jiri Pavlanka griff beim Schuss von Fabian Schleusener sicher zu (25.). Eichner dürfte bei Halbzeitpfiff trotzdem der zufriedenere der beiden Trainer gewesen sein – siehe seine Erwartung im Vorfeld: „Wenn wir das Spiel lange offenhalten, rechnen wir uns schon etwas aus.“ Doch diese Hoffnung bekam nach Wiederbeginn schnell einen Dämpfer. Wegen Marvin Ducksch! Nach überragender Vorarbeit von Christian Groß kam der Torjäger zur nächsten Großchance und verwandelte diesmal, offenbar unbeeindruckt von den zuvor vergebenen Möglichkeiten, eiskalt zum 1:0 (51.). Dass es dafür anschließend Ohrfeigen von den Kollegen setzte, ist ein Ritual, dessen Hintergrund es noch zu erforschen gilt. Fakt ist: Eine Watsch`n für alle gab es kurz darauf. Hofmann, bis dahin unsichtbarer Torjäger des KSC, köpfte nach einer Ecke zum 1:1 ein – es war der erste Abschluss der Gäste seit Minute 25.

Sechster Sieg in Serie: Werder Bremen schlägt auch den Karlsruher SC verdient

Der Ausgleich passte definitiv nicht zu den bisherigen Spielanteilen, nicht zur bisherigen Chancenverteilung, doch er veränderte für ein paar Minuten den Charakter der Partie. Der Karlsruher SC wurde nun mutiger, offensiver – und kam durch Hofmann zur großen Möglichkeit, sogar in Führung zu gehen. Nach einem Groß-Ballverlust bewahrte Pavlenka sein Team jedoch vor Schlimmerem (68.). Nicht mal zwei Minuten später zischte ein Heise-Schuss knapp über die Querlatte. Ole Werner reagierte auf die Verschiebung der Kräfte und brachte für den offensiv-begabten Weiser nun doch den defensiv talentierteren Mbom – ausgerechnet das erwies sich als der siegbringende Glücksgriff.

Kaum sechs Minuten befand sich Manuel Mbom auf dem Platz, als er frei zur Flanke ansetzte und präzise für Jung servierte. Dessen Kopfball war unhaltbar, und Werder Bremen hatte einmal mehr bewiesen, wie widerstandsfähig diese Mannschaft ist, wie gut sie mit Rückschlägen umgehen kann. Eine ereignisarme Schlussphase später stand der sechste Sieg im sechsten Spiel unter Ole Werner fest. Wenigstens bis zum Samstagabendspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem SC Paderborn haben sich die Bremer auf Rang zwei gesetzt, Platz drei ist aber definitiv verteidigt. Und die kommenden Gegner Hansa Rostock und FC Ingolstadt, Vertreter der Abstiegszone, lassen auf eine weitere Fortsetzung der Bremer Serie hoffen. Bis zum historischen Startrekord von Otto Rehhagel sind es für Ole Werner noch genau zwei Siege…(csa)

Werder Bremen: Pavlenka - Weiser (70. Mbom), Veljkovic, Toprak, Friedl, Jung - Schmid (77. Schmidt), Groß, Bittencourt (77. Rapp) - Füllkrug, Ducksch (89. Dinkci) 

Weiter zum Live-Ticker:

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker: Schluss! Werder siegt zum sechsten Mal in Folge!

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Abpfiff! Werder Bremen gewinnt vollkommen verdient mit 2:1 gegen den Karlsruher SC. Das ist der sechste Sieg im sechsten Spiel für Ole Werner. Nach ca. zwanzig Minuten riss der SVW das Spiel an sich und überwandt den KSC-Keeper in der zweiten Hälfte durch Ducksch (51. Min) und Jung (76. Min). Auf der Gegenseite hatte nur Hofmann (59. Min) etwas dagegen zu setzen. Die Siegesserie spült Werder fürs Erste auf Rang Zwei.

90. Min+3: Schmidt und Dinkci holen nochmal eine Ecke raus. Gleich ist Schluss.

90. Min+2: Karlsruhe setzt sich vorne nochmal fest. Ein Seitfallzieher von Hofmann führt über Umwege zu einem Pavlenka-Abstoß. Noch eine Minute auf der Uhr.

90. Min: Schiri Willenborg lässt drei Minuten nachspielen. Bringt Werder das 2:1 über die Zeit und fährt den sechsten (!) Sieg in Folge ein?

88. Min: Füllkrug wird geschickt, aber setzt sich nicht gegen zwei Karlsruher durch. Beide Mannschaften wechseln erneut. Daniel Gordon und Batmaz kommen für den KSC. Dinkci kommt für Ducksch.

85. Min: Niklas Schmidt mit einem Schuss aus rund zwanzig Metern. Dieser Versuch reicht nicht um das Spiel zu entscheiden.

82. Min: KSC-Coach Eichner bringt van Rhijn für Thiede.

80. Min: Noch zehn Minuten auf der Uhr. Bringt Werder den knappen Vorsprung über die Zeit?

77. Min: Doppelwechsel bei Werder: Rapp und Schmidt kommen für Schmid und Bittencourt. Der KSC bringt Lorenz und Kaufmann für Breithaupt und Choi.

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker: Anthony Jung nickt zur erneuten Führung ein

75. Min: Der Mbom-Wechsel hat sich ausgezahlt! Von rechts kommt der Deutsch-Kameruner frei zur Flanke. Auch Jung in der Mitte wird nicht genügend attackiert, so dass er zu seinem zweiten Saisontor einnickt. Werder führt mit 2:1!

75. Min: Tooooooor für Werder Bremen!!! Anthony Jung per Kopf nach Mbom-Flanke.

74. Min: Endlich mal wieder Werder! Friedl bringt die Flanke, die Füllkrug nicht verwerten kann. Im Anschluss geht Ducksch ins Eins gegen Eins

72. Min: Schmid verliert den Ball zu einfach, weil er gegen zwei Gegner ins Dribbling geht. Rechts hätte Jung frei gestanden.

68. Min: Karlsruhe wird immer stärker. Heise setzt eine Direktabnahme über den Kasten. Werner reagiert und bringt Mbom für Weiser.

65. Min: Das Spiel ist völlig offen. Karlsruhes Ballbesitzphasen erhöhen sich. Werder muss nun aufpassen sich nicht den Schneid abkaufen zu lassen.

62. Min: Nach den beiden Toren erinnert das Spiel nun wieder an den Großteil der ersten Halbzeit. Werder macht das Spiel, aber vorne fehlt es an Präzession. Soeben verzieht Füllkrug deutlich.

60. Min: Wie reagiert Werder nun auf diesen Rückschlag?

59. Min: Der Ausgleich aus dem Nichts: Philipp Hofmann setzt sich bei einer Ecke viel zu einfach gegen Veljkovic durch und köpft locker ins Netz. Neuer Spielstand 1:1.

55. Min: Fast das 2:0! Gersbeck steht in Pavlenka-Manier zu weit vor seinem Kasten. Ducksch sieht das und legt den Ball über Gersbeck drüber. Der kriegt gerade noch so die Hand im Rückwärtsfallen an den Ball. Anschließend klärt er den Ball ins Seitenaus.

53. Min: Füllkrug wird umgecheckt und blutet. Nach kurzer Behandlung kann er weitermachen,

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker: Marvin Ducksch zur Führung

51. Min: Was für ein starker Pass von Christian Groß durch die Lücke in den Lauf von Ducksch, der allein auf Gersbeck zuläuft und eiskalt links vorbei am Tormann abschließt. Endlich die verdiente Führung.

51. Min: Tooooooooor für Werder Bremen. Marvin Ducksch trifft zum 1:0

47. Min: Die zweite gelbe Karte kassiert ebenfalls der KSC. Der Finne O‘Shaugnessy hatte Ducksch unsanft am Fuß erwischt.

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker: Die zweite Halbzeit ist angepfiffen

46. Min: Die zweite Halbzeit läuft! Beide Trainer verzichten auf Wechsel.

Halbzeit im Weserstadion. Werder hat nach zwanzig Minuten das Zepter in die Hand genommen, schafft es aber noch nicht, den KSC-Keeper ernsthaft zu prüfen. Der KSC kann vorne kaum in Erscheinung treten. Das Hinspielergebnis steht folgerichtig auch zur Halbzeit des Rückspiels auf der Anzeigetafel. Vor allem Marvin Ducksch hatte mehrere Möglichkeiten, die Hausherren in Führung zu bringen, doch sowohl in der 29. als auch in der 40. Minute fehlte entweder die nötige Ruhe oder die Zielgenauigkeit, um den aufmerksamen Karlsruher Torwart ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Von Romano Schmid und Niclas Füllkrug könnte generell etwas mehr kommen.

44. Min: Weiser und Wanitzek prallen mit den Köpfen aneinander. Willenborg pfeift regelkonform vorsichtshalber ab, doch beiden Akteuren geht es gut. Weiter geht‘s!

41. Min: Wieder zwei Abschlüsse! Doch wieder ist es Ducksch, der Marius Gersbeck zu lasch prüft. Das erinnert eher an eine Rückgabe. Hier ist mehr drin!

40. Min: Leo Bittencourt wird am Strafraumeck gefoult. Interessante Position für Marvin Ducksch, der aber heute noch kein Zielwasser getrunken hat.

39. Min: Wieder lässt Werder eine gute Gelegenheit liegen. Gleich mit vier Offensiven marschieren die Grün-Weißen in den Strafraum ein, die unbedrängte Flanke ist wieder zu ungenau.

34. Min: O‘Shaugnessy sieht die erste gelbe Karte des Spiels nach Foulspiel im Mittelfeld.

33. Min: Romano Schmid mit dem Abschluss aus der zweiten Reihe. Zu zentral, zu lasch.

32. Min: Im Parallelspiel geht Regensburg mit 1:0 auf Schalke in Führung.

31. Min: Nach rund einer halben Stunde ist der SVW nun klar überlegen. Karlsruhe wird früh angelaufen, was immer wieder zu Ballverlusten führt. Der Abschluss ist noch verbesserungswürdig.

29. Min: Riesen-Fehlpass vom KSC in die Mitte, wo Ducksch Platz hätte um frei auf Gersbeck zuzulaufen. Der Top-Torjäger entscheidet sich für den direkten Abschluss, der überhastet am Tor vorbei geht. Da war mehr drin.

25. Min: Werder macht jetzt mehr Druck. Erst wird Schmid nach Linksschuss geblockt, dann wird auch die Ecke gefährlich. Weil aber alle am Ball vorbeisegeln, muss Gersbeck nicht eingreifen.

23. Min: Wieder fordert Werder Handelfmeter. Wieder sieht Willenborg kein Vergehen.

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker: Niclas Füllkrug mit der ersten Großchance des Spiels

21. Min: Fast das 1:0 für Werder Bremen! Veljkovic flankt aus dem Halbfeld und findet Füllkrug, der den Ball knapp am Tor vorbeiköpft.

19. Min: Nach einer Grätsche an der Seitenlinie humpelt Milos Veljkovic etwas. Hoffen wir, dass es für den Serben weitergehen kann.

17. Min: Toprak geht mit nach vorne und wird hoch von Bittencourt in den freien Raum angespielt. Der Türke entscheidet sich für eine Ablage auf Füllkrug, die schief geht. Das hätte er lieber selber versuchen sollen.

13. Min: Werder gewinnt zwei Mal den Ball in gegnerischen Hälfte, verdribbelt sich dann aber in Person von Schmid. Auf der anderen Seite muss Werder aufpassen weil auch der KSC immer wieder Ballbesitzphasen in der Werder-Hälfte für sich verbuchen kann.

12. Min: Groß rennt einen Karlsruher einfach um, so dass dem KSC ein Freistoß zugesprochen wird, der von Werder direkt geklärt werden kann. Der darauffolgende Konter verläuft ins Nichts.

9. Min: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld fordern direkt mehrere Bremer Elfmeter wegen Handspiels. Ein kurzer VAR-Check bestätigt die Entscheidung des Schiris: Kein Elfmeter.

8. Min: Anthony Jung hat in den ersten Minuten der Partie mehrfach viel Platz auf der linken Seite. Seine Flanken finden bisher in der Mitte aber noch keinen Abnehmer.

5. Min: Erste Torannährung der Bremer. Füllkrug und Ducksch spielen sich den Ball auf engsten Raum zu, doch am Ende landet der Ball im Toraus.

3. Min: Der Unterschied zwischen leeren Rängen und 10.000 Zuschauern ist direkt hör- und spürbar. Am Ende kann auch die Atmosphäre den Unterschied machen.

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker: Anpfiff im Weserstadion

1. Min: Und los geht‘s! Werder gewohnt in grün und weiß, Karsruhe in blau und weiß.

13:29 Uhr: Gleich geht‘s los. Beide Mannschaften betreten den Rasen.

13:27 Uhr: Schiedsrichter der Partie ist Frank Willenborg, der in dieser Spielzeit hauptsächlich in der ersten Bundesliga zum Einsatz kam.

13:24 Uhr: Unter der Woche hat sich entschieden, dass 10.000 Fans dem Spiel bewohnen dürfen. Die Karten sind allesamt verkauft worden, so dass das Weserstadion zumindest zu einem Viertel gefüllt sein wird.

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker: Ole Werner will voll auf Angriff setzen

13:18 Uhr: Im Sky-Interview betont Ole Werner, dass man gern auf die Länderspielpause verzichtet hätte. Ob die Pause nun geholfen habe oder hinderlich war, werde sich allerdings zeigen. Zudem habe man sich für Mitchell Weiser entschieden, weil er offensiv stärker sei als Mbom. Generell wolle man heute im Heimspiel offensiv auftreten.

13:11 Uhr: Knapp ein halbes Jahr später gehen die Grün-Weißen als klarer Favorit in die Partie. Nach fünf Siegen in Folge kann man mit einem weiteren Erfolg heute zumindest wieder auf den Relegationsplatz springen, den sich gestern der 1. FC Heidenheim nach dem 3:1-Erfolg gegen Hannover über Nacht gesichert hat.

13:08 Uhr: Das Hinspiel lief nicht nach den Vorstellungen der Werder-Fans. Trotz über einer halben Stunde in Überzahl, reichte es nicht für einen Treffer im Wildparkstadion.

13:05 Uhr: Top-Torjäger der Gäste ist Philipp Hofmann mit neun Treffern. Auf Bremer Seite kann Marvin Ducksch mit zehn Toren sogar noch einen drauf setzen. Niclas Füllkrug steht mit acht Saisontreffern nur knapp dahinter.

12:59 Uhr: Und der KSC? Der hat mit Jerome Gondorf einen Ex-Bremer im Team, der bei den Karlsruhern als klarer Stammspieler gilt. Werder-Leihgabe Benjamin Goller darf heute jedoch nicht gegen seinen Stamm-Arbeitgeber ran. Ein Einsatz wurde bei Vereinbarung der Leihe vertraglich ausgeschlossen.

12.56 Uhr: Roger Assalé hat es wiederum heute nicht in den Kader geschafft. Der Ivorer, der an der Weser bisher kaum Akzente setzen konnte, hat sich bisher für die Zeit nach dem Sommer nicht für eine Weiterbeschäftigung empfohlen.

12:43 Uhr: Ansonsten baut Ole Werner wieder auf seine erfolgreiche Startelf aus den ersten fünf Spielen seiner Amtszeit. Der Werder-Kader ist in den letzten Wochen von Verletzungen und Sperren weitestgehend verschont geblieben, so dass man auch heute mit einer eingespielten Truppe rechnen kann.

12:37 Uhr: Im Vergleich zum atemberaubenden 4:3-Sieg gegen Paderborn wechselt Ole Werner ein Mal. Mitchell Weiser hat seine Corona-Infektion überstanden und kommt für Jean-Manuel Mbom in die Startelf.

12:34 Uhr: Der Gast aus Baden-Baden formiert sich folgendermaßen: Gersbeck, O‘Shaughnessy, Gondorf, Wanitzek, Choi, Heise, Thiede, Kobald, Schleusener, Hofmann, Breithaupt. Trainer des KSC ist Christian Eichner.

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker: Mitchell Weiser darf von Beginn an ran

12:31 Uhr: Die Werder-Bank im Überblick: Zetterer, Schönfelder, Schmidt, Rapp, Mai, Gruev, Woltemade, Mbom, Dinkci

12:27 Uhr: Überpünktlich meldet der SVW die heutige Startformation, die wir euch im folgenden präsentieren: Pavlenka - Veljkovic, Toprak, Friedl - Groß, Jung, Weiser, Bittencourt, Schmid - Füllkrug, Ducksch

12:25 Uhr: Moin, moin aus der Deichstube! Nach der Länderspielpause erwartet der SV Werder Bremen heute im Weserstadion den Sportclub aus Karlsruhe. In wenigen Augenblicken liefern wir euch die Aufstellungen beider Mannschaften.

Bremen - Der SV Werder Bremen im Live-Ticker gegen den KSC: Anpfiff im Wohninvest Weserstadion ist um 13.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 12.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen von Werder und dem Karlsruher SC. Alle Tore, News und Infos gibt es dann hier - alles live im im Live-Ticker der DeichStube*.

Werder Bremen gegen den Karlsruher SC - der Vorbericht:

Sieg Nummer sechs für Trainer Ole Werner oder stolpert Werder Bremen gegen den Karlsruher SC über die eigene Serie?

Die Erfolgsserie ausbauen: Der SV Werder Bremen will im Heimspiel am Samstag (13.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker) gegen den Karlsruher SC den 6. Sieg im 6. Spiel unter Trainer Ole Werner holen! Der Vorbericht der DeichStube*.

Bremen - Sechstes Spiel, sechster Sieg? Ole Werner ist viel daran gelegen, das Fragezeichen am Samstag in ein Ausrufezeichen zu verwandeln. Im Weserstadion empfängt der Coach mit dem SV Werder Bremen den Karlsruher SC (13.30 Uhr, im DeichStube-Liveticker). Es ist zunächst ein Spiel wie jedes andere – aber es gibt ein paar Punkte, die der Begegnung wenigstens im Vorfeld eine gewisse Würze geben.

Die Zuschauer-Rückkehr, die Bremer Serie, der Re-Start nach einer kurzen Liga-Pause, nicht zuletzt Ole Werners speziell bis spektakulär anmutenden Vorerfahrungen mit dem KSC – all das fließt ein in ein Spiel, in das der Tabellendritte aus Bremen als Favorit geht. Doch Werner weiß nur zu genau: „Der Karlsruher SC ist immer gut dafür, einem Favoriten ein Bein zu stellen.“ Hier die Faktoren, die Werder Bremen helfen, nicht zu stolpern, oder die auf dem Weg zum sechsten Sieg in Folge zur Falle werden könnten.

Werder Bremen: 10.000 Fans dürfen beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC im Weserstadion dabei sein

Die Zuschauer:

Rein zeitlich gesehen, war die Zuschauerpause ziemlich lang. Das letzte Heimspiel vor Fans hatte Werder Bremen am 3. Dezember absolviert. Beim 4:0 gegen Erzgebirge Aue, Ole Werners Debüt auf der Werder-Bank, durften 15.000 Besucher ins Weserstadion. Mehr als zwei Monate ist das her. Danach ging wieder nichts mehr. Allerdings fiel in die Phase der erneuten Geisterspiele nur eine Bremer Heimpartie – es war das 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf vor drei Wochen. Nun dürfen gegen den Karlsruher SC wieder 10.000 Fans im Stadion dabei sein. Das entspricht zwar nicht einmal einem Viertel der Gesamtkapazität, kann aber dennoch eine große Kraft entfalten, meint Coach Ole Werner: „Es ist ein Riesenunterschied, ob man vor Zuschauern spielen kann oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wir freuen uns alle sehr darüber, dass es so entschieden wurde und hoffen, dass es ein Schritt zurück ist zur Normalität.“

Kleines Problem: Alle Tribünengäste müssen während des Spiels gegen den Karlsruher SC FFP2-Masken tragen. Anfeuerung könnte somit schwierig werden und sich der Heimvorteil direkt wieder abschwächen. Aber nein, sagt Ole Werner: 10.000 Zuschauer sind 10.000 Zuschauer - „das ist akustisch schon mal ein Riesenunterschied zu den letzten Spielen. Ich glaube, dass uns diese Unterstützung guttut – auch wenn sie durch die Masken etwas gedämpfter sein wird. Es ist sicherlich ein großer Vorteil, dass wieder Zuschauer da sind, die uns in schwierigen Phasen den Rücken stärken können. Da bauen wir schon drauf“, sagt der Trainer des SV Werder Bremen.

Werder Bremen gegen den KSC: Ole Werner - „Gerede von der Serie bringt dir nichts, wenn Spiel angepfiffen ist“

Die Serie:

Keine Frage: Mit Ole Werner surft Werder Bremen ganz oben auf der Erfolgswelle. Unter seiner Leitung hat die Mannschaft noch keinen Punkt abgegeben, hat alle fünf Spiele gewonnen. Das verpasst dem Team natürlich einen Boost an Selbstvertrauen, verstärkt alles Positive. Und dennoch ist die Serie irgendwie wertlos, wenn es am Samstag um 13.30 Uhr im Weserstadion gegen den Karlsruher SC losgeht – so sieht es Werner jedenfalls. „Das Gerede von der Serie bringt dir nichts, wenn das Spiel angepfiffen wird – dann steht es 0:0 und nicht 1:0 für die Mannschaft, die zuletzt länger nicht verloren hat.“

Im schlimmsten Fall könne die Serie „die Sache eher noch komplizierter“, machen, so Ole Werner, „weil der Gegner vielleicht noch motivierter ist“. Im Hinspiel waren die Vorzeichen noch gänzlich andere gewesen: Werder Bremen trat damals als vom 1:4 gegen den SC Paderborn durchgerüttelte Mannschaft beim Karlsruher SC an, richtete sich mit dem 0:0 wieder etwas auf und gewann danach zwei Spiele in Folge.

Werder Bremen-Trainer Ole Werner warnt vor den Stärken des Karlsruher SC - „Sehr viel Wucht“

Der Gegner:

Wenn Ole Werner sagt, dass der Karlsruher SC immer gut sei, „einem Favoriten ein Bein zu stellen“, dann ist das nicht einfach so dahergesagt, sondern fußt auf Fakten. So holte der KSC gegen den aktuellen Zweitliga-Spitzenreiter Darmstadt 98 in der laufenden Saison vier von sechs Punkten, gewann 2:1 bei Schalke 04 und trotzte dem Hamburger SV ein 1:1 ab. Entsprechend gewarnt sollte Werder Bremen vor dem Tabellenzehnten sein. Werner: „Man muss sich auf einen Gegner einstellen, der sehr viel Wucht hat. Der mit vermeintlich einfachen Mitteln gefährlich werden kann.“ Soll heißen: Lange Bälle, gute Standards. Und ein Pressing, „das wir erst mal überspielen müssen, um für uns Räume zu finden.“

Werder Bremen: Trainer Ole Werner hat eine negative Bilanz gegen Christian Eichner vom Karlsruher SC

Die Werner-Historie:

Den Statistikern ist aufgefallen: Wenn Ole Werner auf Christian Eichner trifft, dann fallen Tore. Dreimal standen sich der Trainer des SV Werder Bremen (damals noch als Übungsleiter von Holstein Kiel) und Übungsleiter des Karlsruher SC gegenüber, und in jedem Spiel fielen mindestens vier Tore. Werners Bilanz ist dabei negativ: Zwei Partien verlor er 2:3, einmal trennten sich die Teams 2:2. Für Samstag – zwei Wochen nach dem atemberaubenden Bremer 4:3 in Paderborn - gilt deshalb erneut eine erhöhte Spektakel-Gefahr.

Doch Ole Werner wäre es weniger aufregend lieber. „Unsere Aufgabe ist es, den Gegner in Schach zu halten und dafür zu sorgen, dass es kein Spektakel wird - und wenn doch, dann nur ein einseitiges. Aber das wird schwer genug“, sagt der 33-jährige Trainer des SV Werder Bremen und hält trocken fest: „So lange wir gewinnen, ist mir das Ergebnis egal.“ So wie bei seiner ersten Begegnung mit dem Karlsruher SC, bei dem damals noch nicht Christian Eichner, sondern Alois Schwartz der Trainer war. Holstein Kiel gewann, und Werner erinnert sich mit einem Grinsen nicht etwa an ein Spektakel, sondern an „ein ziemlich tristes 2:0“. (csa) *DeichStube.de ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Mediengruppe Kreiszeitung und der WESER-KURIER Mediengruppe sowie ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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