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Viktor Skripnik (Archiv).

Ex-Bremer lässt seine Letten träumen und bangen

Skripnik mit Riga auf Titelkurs – und bald schon weg?

Riga - Es ist gar nicht so lange her, da hatte Werder noch drei Cheftrainer unter Vertrag: Florian Kohfeldt, Alexander Nouri und Viktor Skripnik.

Nun steht nur noch Kohfeldt auf der Gehaltsliste und liefert für sein Geld auch sehr gute Arbeit ab. Der vor einem Jahr entlassene Alexander Nouri hat beim FC Ingolstadt eine neuen Job gefunden, ist am Dienstag allerdings mit einer 1:2-Pleite gestartet. Und Skripnik? Der Ukrainer hat seinen FC Riga auf Titelkurs geführt und könnte am Samstag für eine Vorentscheidung in der Meisterschaft sorgen. Gleichzeitig berichten ukrainische Medien, dass Dynamo Kiew den Ukrainer in die Heimat lotsen könnte.

Alexander Nouri rauft sich schon im ersten Spiel die Haare: Ingolstadt verliert trotz Führung gegen den 1. FC Köln.

Die Zahlen sind schon beachtlich: Seit Skripnik Anfang Juli seinen Dienst angetreten hat, gab es in der Liga sieben Siege am Stück – und erst am vergangenen Wochenende „nur“ ein Unentschieden. Durch die Erfolgsserie hat der FC Riga den Stadtrivalen FK Riga FS an der Tabellenspitze abgelöst. Am Samstag kommt es in der lettischen Hauptstadt um 18.30 Uhr quasi zum Showdown der beiden Stadtrivalen. Aktuell führt der FC Riga die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an, hat aber auch eine Partie mehr ausgetragen. Trotzdem: Mit einem Sieg wäre der Titel fünf Spieltage vor Saisonende zum Greifen nahe. Die Virsliga besteht nur aus acht Teams, die vier Mal gegeneinander spielen. Die Saison läuft von März bis November.

Dynamo Kiew hat angeblich ein Auge auf Skripnik

Der FC Riga war im Frühjahr schwach gestartet und hatte sich deshalb schnell von Trainer Goci Sedloskis getrennt. Mihails Konevs übernahm, aber es sollte ein namhafter Coach her: Viktor Skripnik, der im September 2016 als Cheftrainer von Werder freigestellt worden war. Sein Vertrag mit dem Bundesligisten lief Ende Juni diesen Jahres aus, kurz darauf unterschrieb der 48-Jährige in Riga. In der Liga und im Pokal lief es gleich top, in der Qualifikation zur Europa League hatte Skripnik dagegen Pech. In der ersten Runde gab es gegen ZSKA Sofia das Aus im Elfmeterschießen. Doch das ist längst vergessen, die Fans träumen von der erste Meisterschaft in der Vereinsgeschichte. Der Club war erst 2015 nach einer Fusion in der Dritten Liga gestartet. Und dazu kommt auch noch eine große Chance im Pokal: Skripnik und Co. stehen am 24. Oktober im Finale gegen FK Ventspils.

Von 2014-2016 coachte Viktor Skripnik die Profis von Werder Bremen.

Ob Skripnik dann noch da ist? Angeblich soll Dynamo Kiew ein Auge auf den ehemaligen Nationalspieler geworfen haben. Der erfolgsverwöhnte Club soll mit Coach Aleksandr Khatskevich nicht mehr so zufrieden sein und sich bereits mit möglichen Nachfolgern beschäftigen.

Mittlerweile hat Ex-Werder-Bremen-Trainer Vikltor Skripnik bei Sorja Luhansk aus der Ukraine einen neuen Job gefunden.

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