Milos Veljkovic von Werder Bremen spricht über das WM-Aus mit Serbien und nimmt viel Positives mit.
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Milos Veljkovic von Werder Bremen spricht über das WM-Aus mit Serbien und nimmt viel Positives mit.

Werder-Star bei WM ausgeschieden

Werder-Verteidiger Milos Veljkovic über die WM: „Eine Riesenerfahrung“

Bremen - Nach Niclas Füllkrug ist auch der zweite Spieler des SV Werder Bremen bei der WM in der Vorrunde gescheitert. Milos Veljkovic schied nach einer 2:3 (2:2)-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz mit Serbien aus. „Für mich persönlich war das eine Riesenerfahrung, aus der ich viel für die Bundesliga und für Werder Bremen mitnehmen kann“, erklärte Milos Veljkovic am Tag nach der Partie gegenüber „werder.de“. Und tatsächlich: Für sich selbst darf der 27-Jährige das Turnier durchaus als Erfolg werten. 

So stand Milos Veljkovic in jedem der drei Gruppenspiele Serbiens in der Startelf. Insgesamt hob er den Zusammenhalt im Team hervor. „Wir haben eine sehr gute Atmosphäre bei uns in der Mannschaft – auch außerhalb des Platzes. Wir kennen uns alle schon länger, einige kenne ich seit zehn Jahren“. Geholfen hat das am Ende nicht, denn Serbien fährt ohne ein gewonnenes Spiel nach Hause. Der Innenverteidiger von Werder Bremen richtet den Blick aber bereits gen Zukunft und sagt: „ Für uns war das hoffentlich nicht das letzte große Turnier. Wir können viel mitnehmen und lernen, dann werden wir nach vorne schauen und unser Land stolz machen“.

Milos Veljkovic von Werder Bremen spürt Entwicklung: „Es liegt in der Natur von uns Sportlern, dass ich noch erfolgreicher sein möchte“

Im Vergleich zur WM 2018 hat sich Milos Veljkovic‘ Status im Team geändert. „Damals war ich einfach froh, noch einen der letzten Plätze bekommen zu haben. Durch die Startelf-Einsätze merke ich, dass sich die harte Arbeit auszahlt. Es liegt aber in der Natur von uns Sportlern, dass ich noch erfolgreicher sein möchte“, sagt er.

Jetzt geht es für den WM-Fahrer erst einmal nach Serbien in „ein kleines Dorf, wo meine Eltern sind“. Anders als die restlichen Werder-Profis, dürfen die beiden WM-Teilnehmer Milos Veljkovic und Niclas Füllkrug noch ein bisschen länger Urlaub machen. Wann genau der Serbe zu Werder Bremen zurückkehrt, weiß er selbst noch nicht genau: „Wahrscheinlich wird das der 2. Januar sein. Ich werde die Infos, wie es die nächsten Wochen weitergeht, jetzt die Tage erhalten.“ (fwa/dco)

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