Gute Nachrichten vor dem letzten Training von Werder Bremen in 2022: Niclas Füllkrug drehte bereits seine Runden und Jiri Pavlenka ist ebenfalls zurück.
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Gute Nachrichten vor dem letzten Training von Werder Bremen in 2022: Niclas Füllkrug drehte bereits seine Runden und Jiri Pavlenka ist ebenfalls zurück.

Leistungsträger zurück auf dem Platz

Letztes Training von Werder vor Weihnachten: Niclas Füllkrug läuft, Jiri Pavlenka hechtet wieder

Bremen – Auf den ersten Blick war er gar nicht richtig zu erkennen. Die Mütze hatte Niclas Füllkrug tief ins Gesicht gezogen, Mund und Nase waren hinter einem dünnen Schaltuch verschwunden. Und so richtig drin im Geschehen war der Stürmer ja auch nicht. Während die übrigen Profis des SV Werder Bremen am Donnerstagmorgen nämlich längst zu ihrer finalen Einheit vor der kurzen Weihnachtspause angetreten waren, ging es zwar für den 29-Jährigen erstmals wieder auf den Rasen, um nach seiner WM-Teilnahme und dem freiwillig verkürzten Urlaub ein kleines Training zu absolvieren. Allerdings kreiselte er in Laufschuhen ausschließlich um die Kollegen herum. Doch der Torjäger war nicht der einzige Rückkehrer an diesem Tag.

Gut gelaunt erreichte auch Torhüter Jiri Pavlenka den Platz, nachdem dieser aufgrund eines Hexenschusses aus der Vorwoche zunächst einige Zeit pausiert und dann nur individuell im Inneren des Stadions trainiert hatte. Das tat der tschechische Keeper zwar auch dieses Mal, einen Teil seiner Übungen absolvierte er später aber doch gemeinsam mit Werder Bremens übrigen Schlussleuten unter der Aufsicht von Torwarttrainer Christian Vander. Die ganz hohe Belastung gab es dabei noch nicht wieder für Pavlenka, aber ein paar Hechtsprünge und Schüsse zeigten doch, dass die vorherigen Rückenprobleme keine sonderliche Belastung mehr darstellen.

Letztes Training von Werder Bremen vor Weihnachten: Jiri Pavlenka wieder da, Leo Bittencourt und Anthony Jung weiterhin krank

Somit war die Gruppe der Fehlenden im Laufe der Woche ein weiteres Mal geschrumpft. Am Donnerstag waren lediglich noch die weiterhin erkälteten Leonardo Bittencourt und Anthony Jung im Training von Werder Bremen nicht dabei, Jens Stage spulte ein Solistenprogramm im Stadion ab und Felix Agu kurierte abermals seine Beschwerden an der Patellasehne aus. Nicht die schlechteste Ausgangslage für die weitere Vorbereitung.

Bis zum Jahreswechsel legen die Bremer nun eine erneut schöpferische Auszeit ein. Zumindest fast. Trainer Ole Werner gab seinen Spielern im abschließenden Mannschaftskreis nämlich noch gut hörbar den Rat mit auf den Weg, die individuellen Programme während der Pause zu absolvieren, sich aber auch gebührend zu erholen. Sein Team soll schließlich bei Kräften sein und für den Rest der Saison aus dem Vollen schöpfen können. „Wir werden es brauchen“, betonte er. Ab dem 2. Januar, beim Trainingslager im spanischen Murcia, kann er sich davon überzeugen, ob seine Worte erhört worden sind. (mbü)

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