Licht und Schatten bei Niklas Stark, Amos Pieper und Dikeni Salifou: Die drei Neuzugänge des SV Werder Bremen präsentierten sich im ersten Testspiel unterschiedlich.
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Licht und Schatten bei Niklas Stark, Amos Pieper und Dikeni Salifou: Die drei Neuzugänge des SV Werder Bremen präsentierten sich im ersten Testspiel unterschiedlich.

Licht und Schatten bei den Neuen des SV Werder

Debüt der drei Werder-Neuzugänge: Amos Pieper macht im Testspiel die beste Figur

Verden – Es war eine dreifache Premiere – und sie dauerte jeweils 45 Minuten: Die Neuzugänge Niklas Stark, Amos Pieper und Dikeni Salifou trugen am Samstag bei der 1:3-Pleite im Testspiel gegen den VfB Oldenburg erstmals das Trikot des SV Werder Bremen. Wie haben sie sich geschlagen, wie hat Sportchef Frank Baumann sie gesehen? Die DeichStube hat hingeschaut und nachgefragt.

Amos Pieper:

Der 24-Jährige durfte als einziger Neuzugang gleich beginnen – als rechter Innenverteidiger der Dreierkette. Und da machte der Ex-Bielefelder schon früh mit einer durchaus spektakulären Rettungstat im eigenen Strafraum auf sich aufmerksam. „Amos hat sich wirklich gut eingebracht“, lobte Sportchef Frank Baumann den Neuzugang des SV Werder Bremen, der immerhin schon 57 Mal in der Bundesliga gespielt hat. Amos Pieper übernahm nicht nur gleich sportlich Verantwortung, sondern auch verbal. Er gab Anweisungen, übte aber auch mal Kritik am Verhalten der Kollegen oder des Schiedsrichter-Assistenten – nicht übertrieben, aber sichtbar.

Erstes Testspiel: So schlugen sich Werder Bremens Neuzugänge Niklas Stark, Amos Pieper und Dikeni Salifou

Niklas Stark:

Der bislang prominenteste Neuzugang erlebte eine etwas unglückliche Premiere: Der 27-Jährige stand mit dem zweiten Werder-Team nach der Pause keine acht Minuten auf dem Platz, da führte sein Missverständnis mit Keeper Eduardo dos Santos Haesler direkt zum Ausgleich. „Da fehlte sicher noch die Abstimmung“, sagte Baumann und verwies darauf, dass Stark erst am Mittwoch ins Training eingestiegen ist, die neuen Kollegen also kaum kannte: „Die Testspiele sind dafür da, sich besser kennenzulernen. Ansonsten hat es Niklas gut gemacht, hat Präsenz gezeigt und war auch im Spielaufbau gut.“ Von seinem Fehler zeigte sich Niklas Stark auf dem Platz wenig beeindruckt, was nach 200 Partien in der Bundesliga und zwei Länderspielen wenig überrascht. Der erfahrene Neuzugang von der Hertha aus Berlin übernahm in der Abwehr des SV Werder Bremen gleich die Chefrolle, hatte es dabei aber nicht so leicht mit dem fahrigen Nicolai Rapp und dem etwas ungestümen Fabio Chiarodia an seiner Seite.

Werder Bremen-Neuzugänge im Check: So präsentierten sich Dikeni Salifou und Co. im ersten Testspiel

 
Dikeni Salifou:

Der große Unbekannte beim SV Werder Bremen, denn bislang hat er nur in der U19 des FC Augsburg gespielt und dort lediglich mal bei den Profis mittrainiert. Sein Talent als Sechser war in einigen Aktionen durchaus zu erkennen, da verteidigte Dikeni Salifou konsequent und verschaffte sich auch geschickt Freiraum für den Spielaufbau. Aber dann war er auch wieder der Jugendspieler, der erstmals auf viel ältere Gegner trifft, die ihm noch den Schneid abkaufen. „Dikeni hat sich sehr bemüht, war engagiert. Das eine oder andere hat schon gut geklappt, in anderen Situationen war er vielleicht noch etwas naiv“, urteilte Baumann und wies noch einmal ausdrücklich daraufhin, dass Salifou gerade erst seinen 19. Geburtstag gefeiert hat: „Er ist ein sehr, sehr interessanter Junge für die Zukunft.“ (kni)

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