Klaus Filbry, der Vorsitzende der Geschäftsführung des SV Werder Bremen, ist zufrieden mit 17 Millionen Euro, die der Club über eine Anleihe einnimmt.
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Klaus Filbry, der Vorsitzende der Geschäftsführung des SV Werder Bremen, ist zufrieden mit 17 Millionen Euro, die der Club über eine Anleihe einnimmt.

Werder-Boss Klaus Filbry zeigt sich zufrieden

Frist ausgelaufen: So viel Geld nimmt Werder Bremen mit der Anleihe ein

Bremen - Bis zu 30 Millionen Euro wären möglich gewesen, 20 sollten es sein - und 17 sind es am Ende geworden. Nachdem die Zeichnungsfrist für die Mittelstandsanleihe des SV Werder Bremen am Montag um 12.00 Uhr ausgelaufen war, gab der Verein am Nachmittag die finale Summe bekannt - und zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Klaus Filbry, der Vorsitzende der Geschäftsführung, spricht in einer Mitteilung des SV Werder Bremen von „einem großem Vertrauen, das die Anleger in unser vorgestelltes Konzept bekundet haben“. Zudem versichert er: „Wir werden alles daran setzen, konsequent die präsentierte Richtung einzuschlagen.“ Die Anleger können in den kommenden gut fünf Jahren mit einem Zinssatz von 6,5 Prozent planen.

Werder Bremen möchte das eingenommene Geld „zur Stärkung der finanziellen Situation einsetzen und darüber hinaus die Themenfelder Digitalisierung, Scouting- und Ausbildung sowie Nachhaltigkeit noch stärker in den Fokus nehmen“, wie es in der Mitteilung heißt.

Klaus Filbry von Werder Bremen über die Anleihe: „Wichtiger Schritt nach vorn“

Dass die angepeilte 20-Millionen-Marke verpasst wurde, ist keine große Überraschung. Der Abstieg dürfte die Investitionsbereitschaft bei einigen Anlegern deutlich gebremst haben. Klaus Filbry hält fest: „Wir hatten für unsere Anleihe in den vergangenen Wochen extrem schwierige Rahmenbedingungen und freuen uns, dass wir mit dem erfolgreichen Abschluss einen weiteren Baustein für unsere Zukunft präsentieren können. Wir machen uns auf den Weg, die Auswirkungen der Corona-Pandemie anzugehen. Wir stehen am Anfang, aber das ist ein wichtiger Schritt nach vorn.“

Die Anleihe ist neben einem durch eine Landesbürgschaft abgesicherten 20-Millionen-Euro-Kredit einer von zwei finanziellen Stützpfeilern, mit denen Werder Bremen durch die Krise kommen will. (dco) Auch interessant: Baumann bittet um Verständnis: Werders Kaderplanung wird zur Geduldsprobe. Und: Klaus Filbry kritisiert Ex-Werder-Trainer Florian Kohfeldt!

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