Trainer Dimitrios Grammozis verspricht Werder Bremen und Co., dass Schalke 04 im Saison-Endspurt „nichts abschenkt“.
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Trainer Dimitrios Grammozis verspricht Werder Bremen und Co., dass Schalke 04 im Saison-Endspurt „nichts abschenkt“.

Bundesliga-Abstiegskampf

Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis verspricht dem SV Werder Bremen und Co.: Keine Wettbewerbsverzerrung

Gelsenkirchen – Im Abstiegskampf muss man in erster Linie auf sich selbst schauen. Das betont Werder Bremen, das betonen auch die anderen Teams im Tabellenkeller. Selber gewinnen, dann ist es egal, was die Anderen machen. Wenn man aber doch einen Blick auf die Konkurrenten wirft, kann einem gerade aus Werder-Sicht aber angst und bange werden: Noch zwei Rivalen müssen gegen den FC Schalke 04 ran.

Das Team von Trainer Dimitrios Grammozis ist mit Abstand das schlechteste der Liga, steht längst als erster Absteiger fest. Zuletzt verlor Schalke 04 sogar nach 2:0-Pausenführung noch mit 2:4 gegen die TSG Hoffenheim, die dieses Jahr auch keine Überflieger sind. Schenken die Königsblauen jetzt alles ab? Ein Hauch von Wettbewerbsverzerrung könnte in der Luft liegen. Für Werder Bremen und andere Teams wäre das bitter. Doch Grammozis verspricht in den letzten Spielen noch einmal vollen Einsatz seines Teams.

Werder Bremen-Konkurrenten spielen noch gegen Schalke 04 - Königsblau will „nichts abschenken“

„Wir werden nichts abschenken und nicht weniger tun“, sagte Grammozis am Montag: „Unser ganz, ganz großes Ziel ist es, die Saison so positiv wie möglich abzuschließen.“ Für alle drei Gegner der Schalker geht es noch um viel: Hertha BSC (Mittwoch, 18.00 Uhr) und der 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr) spielen gegen den Abstieg, Eintracht Frankfurt um die Qualifikation für die Champions League. (Hier findet Ihr einen Überblick über das Restprogramm aller Abstiegskandidaten.)

Dass Schalke 04 gegen Hoffenheim zuletzt nach klarer Führung so einbrach, „haben die Spieler nicht absichtlich gemacht“, erklärte Grammozis: „Das ist einfach die Situation.“ Nach den ersten Gegentoren seien „die Köpfe runtergegangen und das Kopfkino hat wieder angefangen.“ Extreme Änderungen wolle der Coach aber nicht mehr vornehmen: „Jetzt noch mal alles über den Haufen zu schmeißen, wäre auch nicht zielführend.“ Freilich werde er weiterhin jungen Spielern „eine Plattform geben, sich zu zeigen. Das ist wichtig, um Erkenntnisse zu gewinnen.“ Auf ein Erfolgserlebnis der Schalker sollte sich Werder Bremen wohl nicht verlassen. Vor dem Abstiegsgipfel gegen den FC Augsburg sollten die Grün-Weißen besser nur auf sich schauen. (han/dpa)

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