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Niklas Moisander, Kapitän des SV Werder Bremen, und weitere Profis bitten darum, dass Florian Kohfeldt Trainer bleibt.

Moisander: „Wir wollen keinen anderen Trainer“

Werder-Profis bitten Baumann darum, dass Florian Kohfeldt bleiben darf

Bremen – Werder Bremen steckt in seiner größten sportlichen Krise, doch der Zusammenhalt innerhalb des Clubs könnte kaum größer sein. 

So haben einige Profis das Gespräch mit Sportchef Frank Baumann gesucht und ihm mitgeteilt, dass die Mannschaft unbedingt weiter mit Trainer Florian Kohfeldt zusammenarbeiten will.

„Wir haben klar gemacht, dass wir ihn behalten wollen. Wir stehen zu 100 Prozent hinter ihm“, sagte Kapitän Niklas Moisander der „Bild“-Zeitung und erklärte auch, warum Kohfeldt immer noch der richtige Trainer für diese schwierige Situation im Abstiegskampf sei: „Weil er alles für den Verein gibt, sehr hart arbeitet und uns optimal auf die Spiele vorbereitet. Wir haben in den letzten zwei Jahren so gut zusammengearbeitet und wollen ihm jetzt etwas zurückgeben. Wir wollen keinen anderen Trainer.“

Werder Bremen: Nächste Gegner heißen Eintracht Frankfurt und Hertha BSC

Bei Sportchef Baumann dürften Moisander und Co. auf großes Verständnis gestoßen sein. Ein Trainerwechsel ist auch nach neun Niederlagen aus den letzten zehn Spielen und dem Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz kein Thema. Für Werder Bremen folgen nun die Schlüsselspiele gegen Frankfurt und Hertha. „Vier bis sechs Punkte sind unser Ziel“, sagte Moisander, betonte aber zugleich: „Wenn wir beide Spiele verlieren, sind wir auch noch nicht abgestiegen.“

Werder Bremen: Niklas Moisander plant Mannschaftsabend 

Der Kapitän belässt es in dieser Phase aber nicht nur bei einem Treuebekenntnis für Kohfeldt, er hat sich auch schon den einen oder anderen Spieler vorgeknöpft. „Allerdings nur intern“, hob der Finne hervor: „Das muss nicht jeder sehen. Ich bin zwar nicht der Lauteste, aber wenn ich sehe, dass etwas nicht läuft, dann sage ich das.“ Um den Teamgeist macht sich der 34-Jährige trotz der angespannten Lage im Moment zwar keine Sorgen, aber trotzdem hat er für diese Tage einen Mannschaftsabend oder ähnliches geplant: „Der Teamspirit ist immer noch gut, aber es ist wichtig, dass wir in diesen Tagen etwas zusammen unternehmen.“

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