Vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg knieten die Spieler nieder. Ein Zeichen gegen Rassismus.
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Vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg knieten die Spieler nieder. Ein Zeichen gegen Rassismus.

Vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg

Werder-Spieler knien nieder

Bremen – Es war eine große Geste, die am vergangenen Spieltag in mehreren Bundesligastadien zu sehen war, und auch die Profis von Werder Bremen und des VfL Wolfsburg schlossen sich am Sonntagmittag an.  Kurz vor dem Anpfiff der Partie knieten sie rund um den Mittelkreis nieder, um damit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Vor vier Jahren war der Football-Quarterback Colin Kaepernick mit seinem Kniefall gegen Rassismus weltweit bekannt geworden. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt nutzen nun etliche Sportler die Geste, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. 

„Viele Fußballer haben in diesen Tagen sehr gute Zeichen gesetzt“, sagte Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen nach der 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg. „Schade ist nur, dass diese Zeichen überhaupt notwendig sind.“ (dco)

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