Der Kopf von Florian Kohfeldt im Profil. Der Trainer des SV Werder Bremen ist auf dem Weg zum Training. Er schaut nach unten und lächelt.
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Trainer Florian Kohfeldt steht mit Werder Bremen vor anstrengenden Wochen und hat deshalb privat schon für Weihnachten vorgesorgt.

Stress bis Weihnachten

Straffer Spielplan im Dezember: Werder-Trainer Kohfeldt sorgt auch privat vor

Bremen – Sechs Begegnungen in 18 Tagen – der Dezember hält für Werder Bremen einen ziemlich straffen Spielplan inklusive zweier Englischer Wochen bereit.

Kein Problem, betont Trainer Florian Kohfeldt, der seine Mannschaft für den Endspurt des Fußballjahres 2020 bestens gerüstet sieht. „Das müssen wir einfach mal können“, sagt der Trainer des SV Werder Bremen über die erhöhte Belastung, vor der seine Profis stehen – und er hält fest: „Was die Gegner-Analyse und die Fitness angeht, sehe ich keine Schwierigkeiten für uns. Da darf der Spielplan keine Ausrede sein.“

Werder Bremen: Viele Spiele bis Weihnachten - aber „auf keinen Fall Extremsituation“ wie für andere Clubs

Erst gegen den VfB Stuttgart (6. Dezember), dann nach Leipzig (12. Dezember), gegen Borussia Dortmund (15. Dezember) und nach Mainz (19. Dezember), ehe es zum Jahresabschluss im DFB-Pokal zu Zweitligist Hannover 96 geht (23. Dezember) – das ist der Fahrplan des SV Werder Bremen. Kohfeldt hält ihn für vergleichsweise moderat. „Es sind zwar viele Spiele, die auf uns zukommen, aber es ist für uns auf keinen Fall so eine Extremsituation, wie es sie für andere Vereine schon gab“, sagt der Coach und meint damit die voll gepackten Spielpläne jener Clubs, die in den internationalen Wettbewerben vertreten sind.

Vereine wie die kommenden Werder-Gegner RB Leipzig und Borussia Dortmund spielen schließlich schon seit Wochen in enger Taktung, wovon sich Florian Kohfeldt für die direkten Duelle aber keine Vorteile verspricht: „Natürlich haben die Mannschaften, die international spielen, eine noch höhere Belastung, aber die haben auch eine Menge Spieler mit sehr viel Qualität.“

Werder Bremen: Trainer Florian Kohfeldt hat schon alle Weihnachtsgeschenke gekauft - aus gutem Grund

Auch Werders Coach plant durchaus, personell hier und da zu rotieren. „Wir werden die Tiefe unseres Kaders ausnutzen“, nennt er das. Aus diesem Grund geht der Verein mit den derzeit noch leicht angeschlagenen Spielern Davie Selke und Milos Veljkovic sehr vorsichtig um, lässt sich und ihnen Zeit beim Aufbau – damit sie wieder richtig fit sind, wenn sie dringend gebraucht werden. „Es geht ja im Januar direkt weiter. Es ist ja nicht so, dass dann eine dreiwöchige Pause ansteht“, erinnert Kohfeldt, dessen Team am 2. Januar Union Berlin zum ersten Pflichtspiel des neuen Jahres im Weserstadion empfängt.

Vorher steht aber der straffe Endspurt 2020 im Fokus, der übrigens nicht nur auf Kohfeldts berufliche Planungen Einfluss hat. „Ich habe schon alle Weihnachtsgeschenke gekauft, denn dazu werde ich nicht mehr kommen“, sagt der Trainer. (dco) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart live im TV und im Live-Stream. Und:  Werder Bremen gegen Hannover 96 im DFB-Pokal - so seht Ihr das Spiel live im TV und im Live-Stream.

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