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Bunt und gut gelaunt kommt Theodor Gebre Selassie am Donnerstag zum Training von Werder Bremen.

Werder Bremen: Gebre Selassie bleibt wichtig

Werder-Sportchef Baumann: „Theo wird spielen“

Bremen – Bisher war die Konkurrenz bei Werder Bremen für Theodor Gebre Selassie überschaubar. Felix Beijmo sollte in der vergangenen Saison sein Herausforderer sein, war es aber nie.

Der Schwede Felix Beijmo soll nun verliehen oder laut Sportchef Frank Baumann sogar von Werder Bremen verkauft werden („Ich schließe das nicht kategorisch aus“). Sein Nachfolger wird ein anderes Kaliber haben.

Im Gespräch bei Werder ist unter anderem Benjamin Henrichs von der AS Monaco . 22 Jahre alt, drei A-Länderspiele für Deutschland. Sicher ist, dass einer wie er nicht käme, um sich in Bremen auf die Bank zu setzen. 

Möglich also, dass Gebre Selassie, dem Dauerbrenner der vergangenen Saison nun echte Gefahr droht. In seinem vermutlich letzten Vertragsjahr bei Werder könnte der Tscheche ins zweite Glied rücken. Sportchef Frank Baumann hält das einerseits für möglich, macht dem treuen Theo aber auch Mut: „Für jede Position gilt doch: Wenn wir bessere Spieler finden, dann werden die auch spielen. Theo kann aber auch eine andere Position als Rechtsverteidiger spielen. Ich bin deshalb überzeugt, dass – egal, wer kommt – auf sehr viele Einsätze kommen wird.“

Werder Bremen: Kohfeldt kann sich Gebre Selassie in der Innenverteidigung vorstellen

Die „andere Position“ hatte zuvor schon Trainer Florian Kohfeldt umrissen. Er könne sich Gebre Selassie wegen immer noch guter Schnelligkeit, starken Kopfballspiels und der Ruhe am Ball auch in der Innenverteidigung vorstellen – „speziell in einer Dreierkette“.

Welche Transfer-Strategie Werder Bremen grundsätzlich verfolgt, hat Baumann derweil auch verraten. Bei den Werder-Testspielen gegen Köln und Osnabrück werden aber keine weiteren Neuzugänge dabei sein. Verfolgt das Blitz-Turnier mit Werder Bremen in Lohne in unserem Liveticker!

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