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Wechselt Jiri Pavlenka von Slavia Prag zu Werder Bremen?

Ablöse bleibt das große Problem

Baumann bestätigt Kampf um Pavlenka

Bremen - Das Pokerspiel um Jiri Pavlenka hat die nächste Stufe erreicht. Nun spielt auch Frank Baumann öffentlich mit.

Nachdem der Werder-Sportchef tagelang zum Thema Pavlenka geschwiegen hatte, obwohl der Spieler und auch dessen Club Slavia Prag schon ausführlich in diversen Medien zitiert worden waren, bestätigte Baumann nun gegenüber dem „Weser-Kurier“ das Bremer Interesse am Torwart.

„Ob und wann es eine Entscheidung geben wird, ist derzeit schwer einzuschätzen“, sagte Baumann: „Dass der Spieler zu uns möchte, ist schon mal ein gutes Zeichen. Aber das haben wir bei Davie Selke auch gehabt, und am Ende hat es mit dem Transfer nicht geklappt.“ Selke wechselte bekanntlich zu Hertha BSC, weil Werder die Ablöseforderungen von RB Leipzig zu hoch waren.

Bei Pavlenka gibt es ein ähliches Problem. Die Tschechen wollen angeblich vier Millionen Euro für den 25-jährigen Nationaltorwart kassieren, Werder aber nur die Hälfte bezahlen. „Wir bewegen uns irgendwo in der Mitte der genannten Summen“, sagte Baumann. Deutet sich da etwa doch eine Lösung an?

Zumal Slavia Prag schon Vorbereitungen für eine Zeit ohne Pavlenka getroffen haben soll. Jan Lastuvka vom tschechischen Club MFK Karvina soll laut des Internetportals „idnes.cz“ vor einem Wechsel nach Prag stehen.

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