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Luca Caldirola könnte Werder Bremen womöglich im Winter verlassen.

Innenverteidiger vor Abschied aus Bremen

Baumann würde Caldirola ziehen lassen

Bremen - Luca Caldirola denkt offen über seinen Abschied von Werder Bremen nach. Nun zeigt sich auch Frank Baumann zu Verhandlungen bereit.

„Dass Luca im Moment hinten dran ist, ist ein Fakt“, sagt der Werder-Sportchef über den Innenverteidiger, der Niklas Moisander, Milos Veljkovic und Lamine Sane vor der Nase hat. „Trotzdem sind wir davon überzeugt, dass wir ihn noch brauchen.“

Wirklich? In dieser Saison kam der Italiener erst ein einziges Mal zum Einsatz. Caldirola ist mittlerweile so unzufrieden, dass er in einem Interview seine Vertragsverlängerung im Sommer als „falsche Entscheidung“ bezeichnete. Er schaue sich nun nach einem neuen Verein um. Mehrere italienische Clubs, unter ihnen Cagliari Calcio, gelten als interessiert.

Baumann ist das nicht entgangen. Gegenüber der DeichStube sagte der Sportchef nun über einen Abschied des 26-Jährigen im Winter: „Wenn die Ablösesumme passt und wir einen entsprechenden Ersatz finden, will ich das nicht ausschließen.“ Ein Wechsel Caldirolas wird also immer wahrscheinlicher.

Luca Caldirola: Seine Karriere in Bildern

Luca Caldirola
Seit Juli 2013 steht Luca Caldirola bei Werder unter Vertrag. In der ersten Saison absolvierte er fast alle Spieler über die volle Distanz. © nordphoto
Luca Caldirola
Unter Ex-Coach Viktor Skripnik spielte er dann keine Rolle mehr, war nur noch Ergänzungsspieler. © nordphoto
Luca Caldirola
Die Folge: In der Spielzeit 2015/2016 wechselte er als Leihspieler zu Darmstadt 98... © nordphoto
Luca Caldirola
...und verpasste dort in 34. Bundesligapartien keine einzige Spielminute. © nordphoto
Luca Caldirola
Angefangen hat seine Karriere bei Inter Mailand. Dort konnte er jedoch nicht Fuß fassen - wurde ständig verliehen. © imago
Luca Caldirola
Caldirola spielte unter anderem bei den italienischen Clubs Brescia Calcio und AC Cesna, ehe er an die Weser kam. © nordphoto
Luca Caldirola
Caldirola steckte sich vor der Saison 2016/2017 ein hohes Ziel. Er wollte sich durchbeißen... © nordphoto
Luca Caldirola
...und bei Werder der Abwehrchef werden. © nordphoto
Luca Caldirola
Doch bereits am zweiten Spieltag kam es für den Italiener ganz bitter. Bei der 1:2-Pleite gegen Augsburg verletzte er sich kurz vor Abpfiff schwer - Knöchelbruch. © nordphoto
Luca Caldirola
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane... © nordphoto
Luca Caldirola
...bekam Caldirola seine nächste Chance - und machte seine Sache in den Spielen von 26. bis 28. Spieltag gut. Doch dann die nächste Hiobsbotschaft: Gegen Eintracht Frankfurt brach er sich den Mittelfuß. Für ihn das Saisonende. © nordphoto
Luca Caldirola
Caldirola war der Pechvogel der Saison 2016/2017. Trotzdem einigte sich Werder mit dem Innenverteidiger auf eine Vertragsverlängerung bis 2019. © nordphoto
Luca Caldirola
Aber auch zu Beginn der folgenden Saison 2017/18 saß der Italiener nur auf der Bank.  © Gumz
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