+
Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (v.l.), Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald und DFL-Aufsichtsratschef Reinhard Rauball beim Prozess in Bremen.

Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen 

Bremen legt Berufung im Kostenstreit mit DFL ein

Bremen - Nachdem die Hansestadt im Rechtsstreit mit der DFL über die Beteiligung des Profifußballs an Polizeikosten im Mai abgeblitzt war, hat die Hansestadt nun Berufung eingelegt.

Das entschied die Bremer Innenbehörde nach „dpa“-Informationen nach der Prüfung der schriftlichen Urteilsbegründung des Bremer Verwaltungsgerichtes. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte sich am 17. Mai mit ihrer Klage gegen einen Gebührenbescheid durchgesetzt.

Bremen hatte der DFL nach dem Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen am 19. April 2015 erstmals eine Rechnung über 425.000 Euro geschickt. Der Bescheid war nach Auffassung des Gerichts rechtswidrig. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hatte angekündigt, weiterhin Kostenbescheide an die DFL zu schicken.

Vorgeschlagenes Treffen fand nicht statt

Seit dem Urteil gab es aber noch kein weiteres Hochrisiko-Spiel in der Hansestadt. Ein von der DFL vorgeschlagenes Treffen zwischen der Verbandsführung und dem Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) fand bislang noch nicht statt.

Polizeikostenerstattung für die Stadt? Das sagen die Fans 

(mit dpa)

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare