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Stefanos Kapino wird länger ausfallen.

Werder will noch keinen Ersatz holen

Lange Pause: Kapino hat es noch schlimmer erwischt

Grassau - Als der Name Stefanos Kapino fiel, da verfinsterte sich am Donnerstagmittag im Trainingslager in Grassau die Miene von Florian Kohfeldt.

„Das ist schon tragisch“, sagte der Werder-Coach. Denn den gerade erst als Ersatzkeeper verpflichteten Griechen hat es noch schlimmer erwischt als erwartet. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass der 24-Jährige wegen seiner Muskel-Sehnen-Verletzung im Oberschenkel mindestens drei Monate ausfallen wird.

Kohfeldt: „Wir werden erstmal nichts machen“

Da stellt sich natürlich sofort die Frage, ob Werder in diesem Bereich nochmal nachlegen wird – oder wirklich so lange dem erst 18-jährigen Luca Plogmann als Ersatz von Jiri Pavlenka vertraut. „Wir werden erstmal nichts machen“, sagt Kohfeldt. Doch Werder behält den Torhütermarkt im Auge und hat dabei auch vereinslose Keeper im Blick, die nach dem Transferschluss am 31. August verpflichtet werden können.

In jedem Fall bekommt nun Jaroslav Drobny eine neue Rolle. Der 39-Jährige sollte den jüngeren Keepern eigentlich nur noch als Mentor und Vorbild dienen. „Jetzt wird er sportlich wieder gebraucht“, sagt Kohfeldt. Allerdings sei die Reihenfolge klar festgelegt: Pavlenka, Plogmann, Drobny. Sollte sich allerdings einer dieser drei Torhüter verletzen, dann würde Werder sofort tätig, so Kohfeldt.

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