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Michael Lang zeigte bei der 1:6-Niederlage von Werder Bremen gegen den FC Bayern München eine ganz schwache Vorstellung.

Werder kommt unter die Räder

Lang: „Ein Klassenunterschied“ - die Stimmen zur Klatsche gegen Bayern

Oh weh! Werder Bremen verliert das Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern mit 1:6 und steckt immer tiefer in der Krise. Die Stimmen zum Spiel am Samstag.

Florian Kohfeldt (Werder-Trainer): „Das ist jetzt Abstiegskampf! Es geht nur darum, die Klasse zu halten. Wir müssen es gegen Mainz erzwingen.“

... zum Spiel: „Wir hatten anfangs etwas Glück, gehen dann in Führung und Pavlas [Jiri Pavlenka, d. Red.] hält gut. Beim ersten Gegentor haben wir nicht optimal verteidigt, und zusätzlich verletzt sich Theo [Gebre Selassie, d. Red.] schwer. Wir müssen mit dem 1:1 in die Pause gehen, aber auch das schaffen wir nicht. Trotz des 1:3-Rückstands haben wir noch an etwas Zählbares geglaubt, mit dem vierten Tor war der Glaube weg. Am Ende waren wir konfus. Das ist schwer nachzuvollziehen.“

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Nach dem 4:1 sind wir eingebrochen. So wollen wir Werder nicht sehen und das können wir auch nicht so stehenlassen. Da haben wir aufgesteckt. Müssen jetzt schauen, wer uns zur Verfügung steht und den Hebel schnell umlegen.“

Michael Lang (Werder-Spieler): „Entscheidend waren die zwei dummen, unnötigen Gegentore kurz vor der Halbzeit. Wenn man mit 1:0 in die Halbzeit gehen könnte, wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. So war es am Schluss sehr deutlich, sehr hart. Die Bayern haben uns zum Schluss hergespielt. Das war zum Schluss leider ein Klassenunterschied. Wir stehen jetzt gewaltig unter Druck.“

Fin Bartels von Werder Bremen: „Müssen höllisch aufpassen“

Davy Klaassen (Werder-Spieler): „Ich finde, dass wir in der ersten Halbzeit ganz gut gespielt haben. Wir hatten zwei, drei gute Möglichkeiten. Mit ein bisschen Glück wäre heute vielleicht mehr drin gewesen – aber die zweite Halbzeit war das nicht viel. Wenn du hier nicht viel den Ball hast, musst du wenigstens aggressiv verteidigen.“

Maximilian Eggestein (Werder-Spieler): „Du darfst auch in München nicht sechs Tore kriegen. Das müssen wir einfach besser verteidigen.“

Fin Bartels (Werder-Rückkehrer): „Ich hätte heute gerne auf meinen Einsatz verzichtet, wenn wir dafür etwas mitgenommen hätten. Mit dem 1:6 war es ein deprimierendes Comeback. Unsere Situation ist ernst, da müssen wir nicht drumherum reden. Wir müssen jetzt höllisch aufpassen. Die letzte Woche bis zum Hinrunden-Ende ist enorm wichtig, wir müssen gegen zwei direkte Konkurrenten punkten. Ich hoffe, dass wir gegen Mainz und Köln noch fleißig Punkte sammeln.“

* mit Stimmen von Sky und werder.de

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