Marvin Ducksch (l.) und Leonardo Bittencourt feiern den Sieg des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim.
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Marvin Ducksch (l.) und Leonardo Bittencourt feiern den Sieg des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim.

Reaktionen zu Werders Auswärtssieg

„Jetzt können sich die Fans einen reinkippen“ - die Stimmen zu Werder Bremens Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim

Sinsheim - Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim mit 2:1 gewonnen. Die Stimmen zum Spiel mit Ole Werner, Leonardo Bittencourt, Marco Friedl und Co.!

Ole Werner (Trainer SV Werder Bremen): „Es ist klar, dass auch wir nicht übers Wasser laufen können. Wir müssen uns alles hart erarbeiten und brauchen auch das Quäntchen Glück. Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, haben zu viele Chancen zugelassen. Wir haben das Spiel zwar auch mal beruhigt, sind aber mit unserem Ballbesitz nicht gut umgegangen, haben haarsträubende Fehler gemacht. Wir hatten aber auch die mentale Stabilität, bei uns zu bleiben und auf der letzten Rille zu verteidigen, wie es zum Beispiel Jens Stage am Ende gemacht hat. Auch das gehört zum Fußball dazu.“

Andre Breitenreiter (Trainer TSG Hoffenheim): „Wir haben ein richtig gutes Spiel gezeigt. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Der Unterschied liegt daran, dass wir ein, zwei kleine Fehler gemacht haben. Es gibt einen Elfmeter, den der Schiedsrichter nicht pfeift und sich erst fünf Minuten draußen anschauen muss, bis er ihn gibt. Ja, er berührt ihn, aber er geht doch erst viel später runter. Für mich war das keine klare Fehlentscheidung, bei der eingegriffen werden muss.“

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Werder Bremen feiert Sieg gegen TSG Hoffenheim - die Stimmen zum Spiel

Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen): „Das ist ein schöner Moment, den wir genießen, wir wissen aber auch, dass das nicht von alleine kommt, dass da viel Arbeit hinter steckt. Wir werden gut regenerieren, und dann wird jeder mit einem Grinser in die zwei Tage Pause gehen. Ich glaube, dass wir heute grundsätzlich nicht unser bestes Spiel gemacht haben, aber einfach die Mentalität an den Tag gelegt haben, dass wir auch schwierige Phasen, die wir heute durchaus hatten, wo man gut und gerne auch in Rückstand geraten kann, überwunden haben. Vielleicht ist es auch ein bisschen das Quäntchen Glück, das wir auf unserer Seite haben. Aber wie man sieht, wir stecken nie auf, wir probieren immer, nach vorne zu spielen. Heute wäre ein Unentschieden natürlich verdient gewesen auf beiden Seiten. Das sind dann halt die Momente, wo wir da sind, deshalb: Lob an die Mannschaft.“

Leonardo Bittencourt (Spieler SV Werder Bremen):Wenn du so ein Auswärtsspiel noch in der 86. Minute gewinnst, was für uns ja ein Stück weit Normalität geworden ist, ist es nochmal was Besonderes. Die Fans haben eine weite Reise gehabt, wir haben sie mit drei Punkten beschenkt - jetzt können sie sich auf der langen Heimfahrt einen reinkippen. Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können, aber ich glaube, dass wir gut verteidigt haben und am Ende hast du dann einen Elfmeter, weil wir einfach draufgeblieben sind. Das ist unsere Spielphilosophie, unser Spielstil, kann auch nach hinten losgehen, du kannst so ein Spiel auch verlieren, aber heute ist es mal wieder gutgegangen. Wir wurden heute wieder belohnt.“

Werder Bremen gewinnt gegen TSG Hoffenheim - das sagt Mitchell Weiser zum Elfmeter

Mitchell Weiser (Spieler SV Werder Bremen): „Es war schon hitzig. Es ist immer vorher schon ein bisschen klar, wenn beide mit Fünferkette spielen und relativ ähnlich von der Positionierung. Als Außen kommt man nicht so gut ins Spiel rein, man muss viel laufen, aber für uns top, dass wir am Ende noch so eine Aktion nutzen konnten für den Sieg. Für uns zählen die Punkte, wir haben ja unser Ziel, und jeder Dreier ist da sehr wichtig. Das ist natürlich eine schöne Momentaufnahme, die uns vor der Saison vielleicht so auch keiner zugetraut hat, und die nehmen wir mit.“

... zum Elfmeter: „Ich wurde gefoult, würde ich sagen. Ich hab es gerade nochmal gesehen, es sieht halt komisch aus, weil er ein bisschen mein linkes Bein wegzieht und ich mit rechts noch einen Schritt mache, aber ich komme aus dem Gleichgewicht – deswegen für mich ein klares Foul.“

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Werder Bremen-Sieg gegen TSG Hoffenheim - die Stimmen zum Spiel

Marvin Ducksch (Spieler SV Werder Bremen): „Zufrieden weiß ich nicht, wir haben nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben, so selbstkritisch müssen wir sein. Aber wir haben alles reingehauen. Wir wussten, selbst nach dem 1:1, dass nochmal eine Chance kommen wird. Darauf haben wir hingearbeitet und dann ist die Chance gekommen und die haben wir eiskalt genutzt.“

Christoph Baumgartner (Spieler TSG Hoffenheim): „Es ist bitter, anders kann man es nicht ausdrücken. An der Anzahl der Torschüsse sieht man, dass wir über weite Strecken das gefährlichere Team waren. Wir wussten, dass Werder Qualität hat, gerade mit den zwei Spitzen, die immer wieder, fast in allen Situationen, Gefahr ausstrahlen können, aber ich glaube, wir haben das über weite Strecken im Griff gehabt. Ich glaube, dass wir das Spiel auch hätten gewinnen können.“

Oliver Baumann (Torwart TSG Hoffenheim): „Unser Spiel war so gut, dass du dieses Spiel nie im Leben verlieren darfst. Ehrlich. Die Enttäuschung ist extrem groß, gerade unsere erste Halbzeit war brutal, richtig gut. Die Zweite war auch gut, die Erste war besser, aber du darfst dieses Spiel nicht verlieren. Deshalb ist es gerade auch extrem bitter. Wir müssen das Spiel einfach besser zu Ende bringen und dürfen kein zweites Tor mehr bekommen. Okay, dann gehst du von mir aus wenigstens mit einem Unentschieden hier runter, bist enttäuscht, aber du gehst mit einem Unentschieden hier runter. Aber dieses Spiel zu verlieren, tut gerade extrem weh.“

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