Nichts für schwache Nerven: Werder Bremen um Trainer Ole Werner gewinnt eine verrückte Partie in Paderborn mit 4:3 - die Stimmen zum Spiel.
+
Nichts für schwache Nerven: Werder Bremen um Trainer Ole Werner gewinnt eine verrückte Partie in Paderborn mit 4:3 - die Stimmen zum Spiel.

Stimmen zum wilden Werder-Spiel

Werder-Trainer Ole Werner: „Der absolute Wahnsinn“ – die Stimmen zum Wahnsinns-Sieg beim SC Paderborn

Paderborn – In einem turbulenten Zweitliga-Spiel hat sich der SV Werder Bremen nach zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand mit 4:3 auswärts beim SC Paderborn 07 durchgesetzt. Der Video-Schiedsrichter musste gleich mehrmals eingreifen. Die Stimmen zum Spiel von Werder-Trainer Ole Werner, Torschütze Marvin Ducksch und Co..

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Das war ein verrücktes Spiel. Was für uns wichtig ist – und da brauchen wir nicht über Fußball oder taktische Feinheiten sprechen –, dass wir heute nach einem 1:3 zurückgekommen sind in einem absoluten Kampfspiel gegen eine bärenstarke Paderborner Mannschaft. Dass zeigt die Moral der Mannschaft, dass man an sich glaubt und bei den Dingen bleibt, die besprochen sind. Das wurde heute belohnt und daraus kann man als Mannschaft eine ganze Menge ziehen.“

Ole Werner über die Videoschiedsrichter-Eingriffe: „Das ist eine Nervenprobe, aber ich habe gerade gehört, dass man die Entscheidungen wohl alle so treffen kann. Insofern ist es ja ganz gut gewesen, dass der Video-Schiedsrichter heute da war. Auch wenn das eine Sache ist, die gewöhnungsbedürftig ist, wenn der eine oder andere Jubel zu spät kommt oder man zu früh jubelt – dann kommt man sich ein bisschen bescheuert vor, wenn das Ding dann wieder zurückgenommen wird. Es war der absolute Wahnsinn heute und die Video-Thematik hat noch mal eine spezielle Dramatik reingebracht.“

Werder Bremen gewinnt 4:3 beim SC Paderborn - die Stimmen zum Spiel von Trainer Ole Werner und Co.

Ducksch über die Eingriffe des VAR: „Wenn der Videoschiedsrichter alles richtig entscheiden hat, muss man ihm ein Kompliment aussprechen. Dafür ist er da.“

Ömer Toprak (Kapitän des SV Werder Bremen): „Fünf Spiele, fünf Siege, das spricht, glaube ich, für den Trainer. Wir sind eine gute Truppe, das waren wir aber auch schon in der Hinrunde. Aber da war es eben so, dass Führungsspieler teilweise verletzt waren. Es gab viel Chaos, auch wegen der ganzen Transfers. Nichtsdestotrotz standen wir immer zusammen, auch wenn wir immer wieder Rückschläge kassiert haben. Jetzt haben wir alle Mann an Bord und wollen natürlich Gas geben. Wir wissen nach den 17 Spielen in der Hinrunde, was auf uns zukommt und wir wissen, wie schwer es ist. Das haben wir heute noch einmal gesehen. Wir konzentrieren uns auf uns – das ist die beste Taktik. Wir wollen besser werden und Spiele gewinnen, Spiele gewinnen, Spiele gewinnen. Am Ende werden wir dann sehen, was dabei herauskommt.“

Stimmen zum Werder Bremen-Sieg: Paderborn-Trainer hat ein „krankes Spiel genossen“

Lukas Kwasniok (Paderborn-Trainer): „Ich habe 90 Minuten lang ein krankes Spiel genossen. Wenn du hinten raus aber ein solches Spiel verlierst, tut es extrem weh. Aber die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war richtig geil! Es waren richtig schöne Tore auf beiden Seiten, das Quäntchen Glück war dann auf der Bremer Seite.“

*Mit Material von Sky

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare