+
Sind nach dem enttäuschenden Remis des SV Werder Bremen gegen Hertha BSC bedient: Cheftrainer Florian Kohfeldt (li.) und Leonardo Bittencourt.

Werder Bremen nur 1:1 im Heimspiel gegen Berlin

Leonardo Bittencourt: „Wir treten auf der Stelle“ - die Stimmen zum Werder-Remis gegen Hertha BSC

Da war mehr drin: Der SV Werder Bremen hat im Heimspiel gegen Hertha BSC zu viele Chancen liegen lassen und 1:1 gespielt. Die Stimmen zum Remis von Cheftrainer Florian Kohfeldt, Leonardo Bittencourt und Co..

Leonardo Bittencourt (Werder-Neuzugang): „Berlin hat so gut wie gar nichts fürs Spiel gemacht in der ersten Halbzeit. Wir müssen den Sack hier zumachen. Fällt das 2:0, ist das Spiel vorbei. Am Ende schenken wir Hertha einen Punkt. Das ist zu wenig. Wir haben das einfach nicht zu Ende gespielt. Bei den Chancen, die wir hatten, waren wir einfach nicht konsequent genug im letzten Drittel. Es ist enttäuschend, wir treten gerade ein bisschen auf der Stelle: Wir sind zwar seit drei Spieln ungeschlagen, haben aber auch nur drei Punkte geholt.“

Florian Kohfeldt (Werder-Cheftrainer): „Es fühlt sich an wie eine Niederlage. So wie das Spiel gelaufen ist, müssen wir gegen Hertha gewinnen. Das tröstet mich heute nicht, aber fußballerisch haben wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht.“

Maximilian Eggestein (Werder-Profi): „Uns hat das zweite Tor gefehlt. Die Chancen dafür waren da – gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit. Da hätten wir es klarmachen müssen. Die Entschlossenheit vor dem Tor war ein Stückweit unser Problem. Zu Hause müssen wir uns die drei Punkte holen, um unser Saisonziel erreichen zu können.“

SV Werder Bremen nur Remis gegen Hertha: „Jetzt ist jeder extrem sauer!“

Marco Friedl (Werder-Verteidiger): „Ich finde schon, dass wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Aber wir haben es nicht geschafft, das zweite oder sogar dritte Tor zu machen. Deshalb schauen wir jetzt blöd aus der Wäsche. Wir müssen die Chancenverwertung verbessern, müssen den Gegner killen. Jetzt ist jeder extrem sauer – ich auf jeden Fall."

Christian Groß (Werder-Verteidiger): „Zufriedenheit sieht anders aus. Ganz klares Ziel war es, das Heimspiel zu gewinnen. Weil wir es nicht geschafft haben, sind wir sehr enttäuscht. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, jede Mannschaft hatte ihre Phasen. Aber wir hatten die guten Möglichkeiten, um nach dem 1:0 nachzulegen. Andererseits kann man auch sagen, dass wir hinten die eine Chance zu viel zugelassen haben. Es war einfach mehr drin in dem Spiel.“

Vedad Ibisevic (Hertha-Stürmer): „Wir haben gut gekämpft. Wir haben aber nicht alles richtig gemacht mit dem Ball, daher können wir mit dem Punkt gut leben.

Mehr News zum SV Werder Bremen

Das gibt es auch nur beim SVW: Thomas Schaaf hilft bei Werder Bremen als Co-Trainer aus - Grund ist eine Verletzung bei der U23.  Sahin starker Dirigent, Gebre Selassie lässt sich austanzen - die Einzelkritik und Noten zum 1:1 von Werder Bremen gegen Hertha BSC. Die Partie dominiert, Chancen erspielt – und am Ende doch nur einen Punkt geholt. Die Spieler des SV Werder Bremen haben beim 1:1 gegen Hertha BSC ihre Chancen nicht genutzt. Warum Werders Spielsystem zum Unentschieden beitrug, erläutert unser Taktik-Kolumnist Tobias Escher.

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Kommentare