Werder Bremen dreht eine irre Partie in Dortmund - die Stimmen zum Sieg beim BVB von Niklas Schmidt und Co..
+
Werder Bremen dreht eine irre Partie in Dortmund - die Stimmen zum Sieg beim BVB von Niklas Schmidt und Co..

Werder gewinnt 3:2 beim BVB

„Spektakulär, unglaublich, unfassbar - pure Emotionen“: Die Stimmen zum Werder-Spektakel bei Borussia Dortmund

Dortmund - Was ein irres Spiel: Werder Bremen gewinnt nach 0:2-Rückstand mit 3:2 auswärts beim BVB. Die Stimmen zum Wahnsinns-Sieg in Dortmund.

Ole Werner (Werder-Trainer, wechselte mit Lee Buchanan, Niklas Schmidt und Oliver Burke alle drei Torschützen ein): „Bei fünf Wechseln ist die Wahrscheinlichkeit ein bisschen größer. (lacht) Kompliment an die Spieler, die reingekommen sind, die das Spiel hinten raus für uns umgebogen haben. Das war heute ein Team-Erfolg, der in den letzten fünf Minuten auf spektakuläre Weise zustande kam, aber unterm Strich verdient war. Es war wichtig, dass wir bei dem Pfostentreffer nicht das dritte Gegentor bekommen haben – und dann war es so, dass man mit einem 0:2-Rückstand auswärts beim BVB alles nach vorne werfen kann. Die Spieler, die von der Bank kamen, wollten sich unbedingt noch mal zeigen – und das hat dazu geführt, dass wir es am Ende noch umgebogen haben.“

„Diese Momente in solch einem Stadion zu erleben, dafür ist man Fußballer geworden. Das ist für jeden Spieler, für jeden, der mit dabei ist, ein Kindheitstraum: hier vor ausverkauftem Haus zu spielen, bei dieser Atmosphäre. Und wenn du dann so einen Spielverlauf auf die Beine stellst, ist das natürlich das I-Tüpfelchen. Aber ganz ehrlich: So einen spektakulären Spielverlauf und so ein Erlebnis kann man sich nicht mal als Kind ausmalen. Die Stimmung in der Kabine war sehr sehr gut, aber was in der Kabine passiert, bleibt in der Kabine.“

Werder Bremen dreht Partie in Dortmund beim BVB: Die Stimmen zum Spiel von Trainer Ole Werner und Co.

Niklas Schmidt (Torschütze für Werder Bremen zum zwischenzeitlichen 2:2): „Der schönste Moment in meiner Fußballer-Karriere. Es komm eine Flanke von außen und ich habe versucht, den Ball irgendwie aufs Tor zu bringen. Dass der dann so reingeht – pure Emotionen. Das kann man gar nicht beschreiben.“

Amos Pieper (Abwehrspieler des SV Werder Bremen): „Unglaublich! Ich glaube, dass viele noch gar nicht checken, was hier passiert ist. Wenn uns jemand vor dem Spiel gesagt hätte: Ihr gewinnt hier und nehmt drei Punkte mit … Klar, so gehen wir jedes Spiel an, trotzdem ist es eine der schwersten Aufgaben in der ganzen Saison, in Dortmund drei Punkte zu holen. Und dann auf die Art und Weise drei Punkte zu holen - da hätte fast jeder vor dem Spiel gesagt: Okay, so wird es nicht laufen. Und umso schöner ist es, gerade mit den über 8000 Fans Es ist unfassbar, das ist unglaublich, da gibt es keine Worte für.“

Oliver Burke (Siegtorschütze für Werder Bremen in der letzten Minute der Nachspielzeit): „Das scheint so etwas meine Signature-Minute zu werden. Ich sitze natürlich nicht gerne auf der Bank, aber wenn ich reinkomme und treffe und wir das Spiel sogar gewinnen, habe ich natürlich nichts dagegen. Ich bin sehr glücklich. Man muss immer an seine Mitspieler und sich selbst glauben, wenn man reinkommt. Zum Glück hat heute alles gepasst und alle Spieler, die am Ende reingekommen sind, haben getroffen. Das war unglaublich. Ich freue mich sehr für die Mannschaft, denn wir arbeiten sehr hart im Training.“

Milos Veljkovic (Werder-Verteidiger): „Das ist schon Wahnsinn. Trotzdem haben wir uns das verdient am Schluss. Wir hätten auch schon früher das Tor machen können, aber so zu gewinnen, ist natürlich noch geiler.“

Borussia Dortmund verliert wildes Spiel gegen Werder Bremen: BVB-Star Marco Reus enttäuscht

Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): „Es war eine verdiente Niederlage. Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Das war eine sehr schwache Leistung von uns. Wir haben es nicht geschafft, das Spiel zu kontrollieren und immer wieder Chancen zugelassen. Wenn man aber bis zur 88. Minute 2:0 führt, muss man das Spiel gewinnen. Wie wir uns dann die Tore fangen, ist brutal dämlich und ärgerlich. Jetzt stehen wir mit leeren Händen da.“

Marco Reus (BVB-Kapitän): „Wir hatten auch in der zweiten Halbzeit nicht so richtig die Kontrolle über das Spiel trotz der 2:0-Führung. Das war ein bisschen zu wild. Dann macht Werder den Anschlusstreffer und haut noch mal alles nach vorne. Aber wir haben insgesamt nicht gut gespielt.“

Gregor Kobel (Torhüter von Borussia Dortmund): „Die Niederlage ist schwer zu erklären, aber man muss sagen, dass es Werder sehr gut gemacht hat – und wir einfach nicht die gleiche Energie auf den Platz bringen konnten. Dafür haben wir am Ende die Quittung gekriegt.“

Mit Material von Sky

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare