Marco Friedls Tor wurde gegen Erzgebirge Aue zum Dosenöffner für den SV Werder Bremen - die Stimmen zum Spiel von Friedl und Co..
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Marco Friedls Tor wurde gegen Erzgebirge Aue zum Dosenöffner für den SV Werder Bremen - die Stimmen zum Spiel von Friedl und Co..

Werder brennt aufs Aufstiegsfinale

„Die Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen“: Die Stimmen zu Werder Bremens „Geduldsprobe“ in Aue

Aue - Der SV Werder Bremen hat sich beim FC Erzgebirge Aue lange schwergetan, ehe Marco Friedl in der 49. Minute zum 1:0 eingrätschte. In der Folge kam Werder besser in die Partie und setzte sich nach weiteren Toren von Niclas Füllkrug und Niklas Schmidt am Ende mit 3:0 durch. Jetzt fehlt Werder nur noch ein Punkt am letzten Spieltag gegen Jahn Regensburg, um den Aufstieg perfekt zu machen – die Stimmen zum Sieg in Aue von Werder-Trainer Ole Werner, den Torschützen und Co..

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Dass es eine Geduldsprobe und nicht einfach wird gegen eine Mannschaft, die sich für das letzte Wochenende (0:6 gegen Darmstadt 98, d. Red.) revanchieren wollte, war uns vorher klar. Wir haben trotzdem in der ersten Halbzeit ein bisschen die Klarheit vermissen lassen. Und wir hatten den einen oder anderen technischen Fehler dabei, der uns das Leben schwer gemacht hat. In der zweiten Halbzeit haben wir viele Dinge besser umgesetzt, das 1:0 nach einer ausgeführten Ecke aber auch gebraucht, um die Weiche heute zu stellen.“

Werner über das Aufstiegsfinale gegen Jahn Regensburg: „Wir haben den Blick jetzt nur auf uns, nix links, nix rechts. Wir schauen, dass wir unserer Leistung gegen Regensburg bringen – das ist es, worum es jetzt geht. Das war heute war ein Spiel, das uns drei Punkte gibt und jetzt geht es darum, gegen Regensburg nachzulegen. Wir brauchen noch was.“

Werder Bremen: „Haben uns in der ersten Halbzeit schwergetan“ - die Stimmen zum Sieg bei Erzgebirge Aue

Marco Friedl (Werder-Torschütze zum 1:0): „Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwergetan. In der Halbzeit haben wir angesprochen, dass wir uns mehr reinhauen müssen – und das haben wir dann gemacht. Nach dem Tor hatten wir das Spiel besser im Griff und viele Chancen, die wir nicht alle gut ausgespielt haben. Unterm Strich ist der Sieg aber verdient. Ab morgen geht’s dann mit dem Fokus auf Regensburg los. Wir haben in dieser Saison viel investiert, um diese Chance zu haben. Die dürfen wir uns jetzt nicht entgehen lassen. Voller Fokus auf Regensburg! Wir werden alles raushauen, was geht! Wir müssen liefern.“

Leonardo Bittencourt (Vorbereiter des 1:0 für Werder): „Das war sehr wichtig. Jetzt haben wir noch ein Heimspiel, das wollen wir gewinnen und dann sind wir wieder erstklassig. Wir haben heute keine gute erste Halbzeit gespielt, in der Pause Sachen angesprochen und es in der zweiten Hälfte besser gemacht. Aue hat es uns schwer gemacht und ein Stück weit befreit aufgespielt. Nach dem Dosenöffner wurde das Spiel von uns besser. Am Ende haben wir verdient gewonnen. Ein Dosenöffner ist immer schön, ob ich daran beteiligt bin oder nicht, ist mir letztendlich egal. Auch wenn man immer daran bewertet wird, was man für Zahlen schreibt. Aber ich bin ein Teamplayer und ich habe probiert, die Mannschaft nach vorne zu bringen. Das ist mir letzte Woche gegen Kiel nicht gelungen, aber ich glaube, heute habe ich es sehr gut auf den Platz gebracht. Letztendlich zählt aber nur die Mannschaft. Wir haben drei Punkte geholt, der Rest ist mir egal.“

Bittencourt über das kommende Spiel gegen Regensburg: „Sobald du es selbst in der Hand hast, brauchst du nicht mehr hoffen. Die Ausgangslage haben wir uns jetzt geschaffen. Wir haben es selbst in der Hand. Es wird wieder ein hartes Stück Arbeit, Regensburg hat nichts zu verlieren. Aber klar, wir spielen zuhause – da wollen wir drei Punkte holen.“

Werder Bremen schon fokussiert aufs Aufstiegsfinale gegen Jahn Regensburg: Die Stimmen zum Spiel gegen Erzgebirge Aue

Niclas Füllkrug (Torschütze für Werder Bremen zum 2:0): „Wir haben nach dem 1:0 direkt weiter gemacht. Ein Tor schießen, weiter geht’s – nächstes Tor schießen. Das muss unser Anspruch sein in dieser Liga, das muss unser Mindset sein. Darauf haben wir hingewiesen in dieser Woche und wir haben es heute sehr gut umgesetzt: Wir waren geduldig bis zum 1:0. Wir hätten auch vorher schon ein Tor schießen müssen, aber manchmal braucht es so eine Situation. Wir waren heute nicht ganz so ballsicher wie sonst, inklusive mir. Dementsprechend stark, dass Marco (Friedl, d. Red), Leo (Leonardo Bittencourt) und Mitch (Mitchell Weiser) das Tor mit zwei Defensivspielern in die Wege leiten. Danach waren wir ein bisschen befreiter und wir hatten mehr Räume. Und dann habe ich mir auch einfach mal den Ball genommen und das Ding selber gemacht. Wir haben hinten wenig zugelassen, dann hast du immer eine hohe Chance, das Spiel zu gewinnen.“

Füllkrug über das letzte Heimspiel gegen Regensburg: „Wir sollten alle daran glauben, dann wird es ein toller Tag – das hoffe ich zumindest. Aber wir gehen jetzt erst mal professionell in die Regeneration, damit wir in der nächsten Woche in Topform sind und wir nichts anbrennen lassen.“

Werder Bremen: Die Stimmen zum Sieg gegen Erzgebirge Aue von Ole Werner, Marco Friedl und Co.

Niklas Schmidt (traf für Werder Bremen zum 3:0-Endstand): „Mir liegt unheimlich viel an diesem Verein und wir versuchen, mit allem, was wir haben, unser Ziel zu erreichen. Manche sagen das vielleicht nur so, aber mir ist wirklich egal, wer die Tore macht. Ich will unbedingt mit diesem Verein hoch und wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann: perfekt. Ich freue mich für die Fans, dass wir das Spiel gewonnen haben, aber es ist noch nichts entschieden. Die Regensburger werden kaum kommen und sagen: Hey, ihr dürft das Spiel gewinnen. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit. In der Liga ist nichts einfach, die Regensburger werden alles dafür tun, unsere Party zu crashen.“

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Ich bin froh, dass wir heute gewonnen haben. Es war klar, dass man Geduld braucht. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, aber wichtig ist, dass man in dieser Phase dien Spiele gewinnt.“

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