Werder Bremen-Stürmer Niclas Füllkrug traf gegen St. Pauli zum 1:1 - dass der Treffer angesichts des Handspiels im Vorfeld von Felix Agu überhaupt zählte, überraschte ihn allerdings nicht.
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Werder Bremen-Stürmer Niclas Füllkrug traf gegen St. Pauli zum 1:1 - dass der Treffer angesichts des Handspiels im Vorfeld von Felix Agu überhaupt zählte, überraschte ihn allerdings nicht.

Stimmen zu Werders 1:1

Werder-Torschütze Niclas Füllkrug nach Unentschieden gegen St. Pauli: „Wir waren näher dran am Lucky Punch“ - die Stimmen zum Spiel

Bremen - Der SV Werder Bremen hat sich im Topspiel beim FC St. Pauli ein 1:1-Unentschieden erarbeitet. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner profitierte dabei von einer strittigen Entscheidung des Schiedsrichters Florian Badstübner, der ein Handspiel von Felix Agu, in der Entstehung vor dem 1:1-Ausgleich von Niclas Füllkrug, nicht als strafwürdig anerkannte (57.). Zuvor hatte Daniel-Kofi Kyereh für die Paulianer getroffen (43.). Die Stimmen zum Spiel von Werder-Trainer Ole Werner, Niclas Füllkrug und Co..

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Wir waren insgesamt dominant, wenn man das ganze Spiel betrachtet. St. Pauli hatte auch gute Phasen. Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, mit unseren Chancen in Führung zu gehen und bekommen in einer Phase, wo wir gut dabei sind, das 0:1. Dann rennen wir dem Rückstand erstmal hinterher, aber die Reaktion darauf war top. Die Halbzeitpause half uns, die Dinge neu zu ordnen. Dann hatten wir wieder Zugriff aufs Spiel und haben eine vernünftige zweite Halbzeit gespielt. Vor dem Tor fehlte uns ein Quäntchen Genauigkeit. Ein glücklicher Punkt ist das auf keinen Fall. Ich glaube, dass wir insgesamt, von den Chancen und von den Spielanteilen her, zwei Punkte mehr haben könnten als nur diesen einen. Die Situation mit Burgstaller ist für mich überhaupt kein Elfmeter. Wenn das ein Elfmeter ist, dann hast du jede Woche fünf davon, dann wird nur noch der Kontakt gesucht.

...über ein mögliches Handspiel vor dem 1:1-Ausgleich: „Ob es absichtlich war, weiß ich nicht. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, Trainer zu werden und nicht Schiedsrichter.“

Werder Bremen-Trainer Ole Werner über das 1:1 gegen St. Pauli: „Die Situation mit Burgstaller ist für mich überhaupt kein Elfmeter“

...über ein mögliches Foul an Milos Veljkovic vor dem 0:1: „Ich habe das so gesehen, dass das ein Foul ist. Die Szene wurde überprüft, ich habe auch noch gedacht, das Tor könnte vielleicht zurückgenommen werden. Aber nochmal, auch da hat eine Überprüfung stattgefunden, auch da wurde eine Entscheidung getroffen und das ist der Ablauf, wie er sein soll. Und am Ende muss der Schiedsrichter das interpretieren, genauso wie auch bei dem vermeintlichen Handspiel vor dem 1:1.

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Niclas Füllkrug (Stürmer des SV Werder Bremen): „Wir waren in der ersten Halbzeit sehr dominant und haben wirklich ein gutes Spiel gemacht. Vorne haben die Situationen aber nicht so gesessen, wie sie hätten sitzen müssen. Dann merkt man leider in dieser einen Situation, dass vielleicht ein bisschen Luft fehlt, weil ein paar Spieler lange nicht gespielt haben und nicht so fit sein konnten wie normal. Einmal kommen wir nicht rechtzeitig hin, und genau da fällt das Tor. Das ist natürlich bitter, aber wir sind gut zurückgekommen. Am Ende waren wir sogar noch etwas näher dran am Lucky Punch als St. Pauli. Wichtig war heute, nicht zu verlieren. Klar sind wir mit dem Ziel ins Spiel gegangen, zu gewinnen. Aber wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt und konnten trotzdem zeigen, dass wir auch so ein Spiel dominant gestalten können.“

Werder Bremen-Stürmer Niclas Füllkrug über 1:1-Unentschieden gegen St. Pauli: „Wichtig war, nicht zu verlieren“

Niclas Füllkrug darüber, ob er überrascht war, dass das 1:1 gezählt hat: Nein, ehrlich gesagt nicht, weil es uns vor der Saison ja jedes Jahr erklärt wird. Es lagen zwischen der Szene und dem Tor ja bestimmt drei, vier Pässe. Daher war es eine komplett neue Situation. Aufgrund dessen musste das Tor zählen.“

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Felix Agu (Verteidiger des SV Werder Bremen): „Es war ein sehr temporeiches Spiel mit vielen Umschaltmomenten und vielen Torchancen. Die genaue Entstehung vom Gegentreffer habe ich nicht mehr im Kopf, der Ball kam durch die andere Seite durch. Vielleicht muss Marco enger an Kyereh dran sein, es ist schwer in solchen Momenten den Ball zu verteidigen, wenn er so direkt vorm Tor ist. Wir müssen das vorher unterbinden.Vor dem Rückstand waren wir sehr gut im Spiel, wir haben uns viele Torchancen rausgespielt, die wir aber nicht nutzen, wo es dann weiterhin 0:0 steht. St. Pauli kommt zu einer Chance und macht gleich das Tor. Das ist natürlich erstmal ein Moment, in dem man sich fragt, wie das jetzt sein kann. Ich denke, dass wir dann aus der Halbzeit gut rausgekommen sind. Wir machen das 1:1, schaffen es aber nicht das Spiel zu drehen. Das ist dann einfach schwer. Am Ende hätten wir das Spiel gewinnen können, aber wir nehmen jeden Punkt mit, jeder Punkt wird am Ende wichtig sein.“

...über sein Handspiel vor dem 1:1-Ausgleich: „Es war ein kleiner Pressschlag, der Ball springt an meine Hand. Ich spiele weiter, weil es für mich kein eindeutiges, bewusstes Handspiel war.“

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Marco Friedl (Verteidiger des SV Werder Bremen): „Ich muss sagen, dass wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Speziell in der ersten Halbzeit hatten wir viele Chancen und deshalb hadere ich mit dem Ergebnis. Wir haben alle ein gutes Spiel gemacht. Wir haben uns leider nicht belohnt für den Aufwand, den wir betrieben haben. Nach dem 1:0, wie wir mit Gas in die zweite Halbzeit gestartet sind, können wir uns nichts vorwerfen, nur dass wir einfach nicht gewonnen haben. Enttäuscht ist das falsche Wort, aber ich bin schon nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis, weil wir einfach zu viele Chancen heute hatten und der Sieg absolut drin gewesen wäre.“

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Romano Schmid (Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen): „Wir haben das direkte Duell nicht verloren. Wir haben nächste Woche wieder eine schwierige Aufgabe. Der Punkt hilft uns.“

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Timo Schultz (Trainer des FC St. Pauli) über die strittige Elfmeter-Szene von Guido Burgstaller: „Der Schiedsrichter hat es ja selbst überprüft. Wenn er das so sieht und so entscheidet, dann müssen und werden wir damit leben. Vom Gesamtablauf des Geschehens war das eher Wasser auf die Mühlen derer, die den Videobeweis wieder abgeschafft sehen wollen.“

*Mit Material von Sky und werder.de.

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