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Fin Bartels stellte sich am Mittwochmorgen den Fragen der Bremer Journalisten.

Werder-Stürmer Fin Bartels

„Wir waren schon nah dran“

Bremen - 63 Minuten waren gespielt, als Fin Bartels am vergangenen Sonntag zum Mann des Tages hätte werden können.

Im Auswärtsspiel bei Hertha BSC (1:1) bot sich dem Werder-Stürmer die Großchance zum 2:1, sein Flachschuss geriet aber zu harmlos, war leichte Beute für Berlins Torhüter Rune Jarstein. „Klar schaut man sich so eine Szene nochmal an und hat ganz andere Ideen“, sagte Bartels am Mittwoch. „Wenn der Ball nicht drin ist, war es immer die falsche Entscheidung.“ Im Erfolgsfall hätte der Angreifer Werder vielleicht den ersten Sieg der Saison beschert. Ein für ihn leidiges Thema hätte er zudem ganz sicher beendet.

Sturmduo Bartels/Kruse noch ohne Tor

Drei Spieltage sind absolviert, und noch immer steht Werders in der vergangenen Rückrunde so brandgefährliches Sturmduo Fin Bartels/Max Kruse ohne Tor da. 23 Bundesliga-Treffer haben die beiden Angreifer im Vorjahr gemeinsam erzielt. Klar, dass mit so einem Wert auch die Erwartungshaltung wächst. "Wir waren ja schon nah dran", sagte Bartels und verwies darüber hinaus auf Hoffenheim und Bayern als starke Auftaktgegner, gegen die man "eben deutlich tiefer steht". Das Hertha-Spiel sei da so etwas wie der eigentliche Saisonstart gewesen. "Wir sehen es als Mannschaft so, dass die Saison jetzt so richtig für uns begonnen hat."

Fin Bartels im Spiel gegen Hertha BSC.

Am Samstag gastiert Schalke 04 in Bremen. Sechs Punkte hat die Mannschaft von Neu-Trainer Domenico Tedesco aus den ersten drei Spielen geholt. "Für Schalke geht es im Moment in die richtige Richtung", betonte Bartels. Am Selbstvertrauen der Bremer ändere das aber nichts: "Wir wollen das Ding zu Hause gewinnen."

Bartels weiß, dass das Spiel für die allgemeine Stimmung im Umfeld wichtig ist. "Wenn man nach vier Spieltagen nur mit einem Punkt dasteht, kommt automatisch Unruhe auf", sagte er. Dann hob er noch hervor: "Aber soweit sind wir noch nicht."

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