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In zivil, weil verletzt: Werder-Stürmer Martin Harnik leidet an einer Hüftbeuger-Verletzung.

Werder-Stürmer spricht über seine Verletzung

Harnik im Interview: „Ich war schockiert, wage es aber nicht, mich zu beklagen“

Bremen – Er rettete Werder mit seinem späten Ausgleich in Dortmund in die Verlängerung – und damit schließlich auch ins DFB-Pokal-Viertelfinale: Martin Harnik konnte sich darüber aber nur kurz freuen, im Spiel hatte er sich schwer verletzt. Der 31-Jährige wird wochenlang fehlen. Erstmals spricht der Stürmer über seinen Ausfall – und erklärt im Interview mit der DeichStube, warum er am Samstagabend einen Werder-Sieg in Berlin sehen wird.

Herr Harnik, Sie sind verletzungsbedingt in Berlin nicht dabei, wie verfolgen Sie das Spiel?

Martin Harnik: Relativ entspannt daheim auf dem Sofa. Vor dem Fernseher fällt mir das viel leichter als im Stadion. Da leidet man doch viel mehr mit, gerade im Weserstadion, wo die Stimmung so unglaublich ist.

Dürfen Ihre Kinder Sie dabei auch stören?

Natürlich, das kann ich doch auch gar nicht beeinflussen. Die Jungs auf dem Platz werden dadurch ja nicht gestört, wenn ich mal zwei Minuten nicht hinschaue. Das ist kein Problem für mich.

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Fotostrecke: So lief das Abschlusstraining vor dem Spiel bei Hertha BSC

Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC.
Bei strahlendem Sonnenschein: das Abschlusstraining der Werder-Profis am Freitag vor dem Spiel bei Hertha BSC. © gumzmedia

Was wird das für ein Spiel?

Eines auf Augenhöhe. Hertha hat beim 3:0 in Mönchengladbach eine starke Leistung abgeliefert. Sie haben die gleichen Ambitionen wie wir, wollen nach Europa, sagen das nur nicht so deutlich wie wir. Ich bin mir aber sicher: Am Ende werden wir das Spiel für uns entscheiden, weil wir einen Tick mehr Gier in uns haben.

Harnik: „Momentum ist auf unserer Seite“

Warum?

In Dortmund haben wir wirklich eine unglaubliche Mentalität an den Tag gelegt. Und gegen Augsburg haben wir gezeigt, dass wir jetzt auch diese Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor haben. Das Momentum ist auf unserer Seite. Aber ich kann gut reden und schön Druck auf die Jungs aufbauen, ich bin ja nicht dabei (lacht).

Werder-Schock: Harnik fällt lange aus

Wie haben Sie sich eigentlich in Dortmund verletzt, das war von außen betrachtet gar nicht zu erkennen?

Es ist kurz nach der Einwechslung passiert, beim ersten oder zweiten Sprint. Dann habe ich Schmerzen gespürt – und ich habe mit mir gerungen, ob ich mich sofort wieder auswechseln lassen soll. Es war so an der Schwelle. Es hat mich schon beeinflusst beim Sprinten, aber es war auszuhalten. Und in der Verlängerung habe ich dann gespürt, hier ist echt was möglich, Dortmund ist zu knacken. Deshalb wollte ich unbedingt drauf bleiben. Dass ich dann am Ende noch das 3:3 mache und wir im Elfmeterschießen gewinnen, das war wirklich perfekt.

Werder-Noten gegen den BVB: Harnik ist der Retter

Glück gehabt oder waren es gar hellseherische Qualitäten?

Es war schon so etwas wie Intuition. Aber ganz ehrlich: Es hätte auch anders laufen können. Aber es gab ja das Happy-End.

Harnik: „Gehe fest davon aus, in dieser Saison noch spielen zu können“

Für Werder auf jeden Fall, für Sie nicht ganz. Was haben Sie bei der Diagnose gedacht?

Ich war schockiert, schließlich hätte ich ja weiterspielen können. Ich dachte, dass es vielleicht eine Zerrung ist oder vielleicht ein leichter Muskelfaserriss. Aber damit habe ich nicht gerechnet. Die ersten Tage danach war ich echt schlecht unterwegs. Aber inzwischen geht es wieder.

Was genau ist es?

Eine Muskelverletzung am Hüftbeuger. Ein Muskel, den du auch im Alltag die ganze Zeit brauchst. Da ist es schwer, sich zu schonen. Aber ich gehe fest davon aus, in dieser Saison noch spielen zu können.

Als Ausfallzeit wurden sechs bis acht Wochen genannt, womit rechnen Sie?

Obwohl der Heilungsprozess sehr gut verläuft, ist es nicht absehbar, wie es weitergeht. Entscheidend sind die letzten zehn Prozent, wenn es um die maximalen Bewegungen, die maximalen Sprints geht. Deswegen halte ich mich mal mit euphorischen Prognosen zurück.

Wie hart trifft Sie die Zwangspause?

Einen guten Zeitpunkt für eine Verletzung gibt es nie. Ich war endlich mal über einen längeren Zeitraum gesund, habe die komplette Vorbereitung mitgemacht, einen guten Rückrundenstart erwischt. Da ist es natürlich schade. Aber wir haben Spieler wie Fin Bartels oder Aron Johannsson, die hat es viel heftiger erwischt, die fehlen schon viel länger. Deswegen wage ich es gar nicht, mich zu beklagen.

Was können Sie schon machen?

In den ersten Tagen war es nicht viel. Seit Mitte der Woche bin ich im Kraftraum, kann schon auf dem Fahrrad sitzen, darf ein bisschen aufs Laufband. Sport treiben kann ich eigentlich wieder – nur keinen Leistungssport. Aber das wird wieder – ganz sicher!

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