Trotz seines Fehlschusses gegen den FC Augsburg will Stürmer Marvin Ducksch auch in Zukunft weiter Elfmeter für Werder Bremen schießen.
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Trotz seines Fehlschusses gegen den FC Augsburg will Stürmer Marvin Ducksch auch in Zukunft Elfmeter für Werder Bremen schießen.

Werder-Stürmer weiter heiß auf Elfer

Marvin Ducksch verrät Werder Bremens Elfer-Strategie

Bremen – Bei der Frage muss Marvin Ducksch nicht lange überlegen. Trotz seines verschossenen Elfmeters im Heimspiel gegen den FC Augsburg vor gut einem Monat will der Stürmer des SV Werder Bremen weiter zum Strafstoß antreten. An der Absprache mit Sturmpartner Niclas Füllkrug habe sich nichts verändert, berichtet Ducksch in einer Medienrunde und verrät dabei Werders Elfer-Strategie.

„Absolut!“, antwortet der 28-Jährige umgehend auf die Frage, ob er sich weiterhin Elfmeter zutraue und kündigt dann selbstbewusst an: „Ich glaube, ihr werdet mich in dieser Saison noch mal vom Elfmeterpunkt aus schießen sehen.“ Die vergebene Chance zum späten Ausgleich für Werder Bremen gegen Augsburg ist für ihn längst abgehakt. Dass nun beim 2:1-Sieg gegen Hoffenheim Teamkollege Füllkrug zum Strafstoß angetreten sei, habe damit nichts zu tun gehabt. „Jetzt war einfach klar, dass ,Fülle’ schießt, weil ich den letzten geschossen habe“, berichtet Marvin Ducksch und erklärt: „Wir haben immer gesagt, dass wir uns abwechseln. Oder: Wenn der eine schon ein Tor gemacht hat, dann soll sich der andere mit einem Tor belohnen können. Da gab es zwischen uns immer klare Regelungen.“ Daran ändere auch ein Fehlschuss nichts.

Niclas Füllkrug oder Marvin Ducksch: Wer schießt den nächsten Elfmeter für Werder Bremen?

Von seinen 15 Elfmetern in Pflichtspielen bei den Profis hat Marvin Ducksch 13 versenkt, drei davon für Werder Bremen. Dem ersten Fehlschuss im Februar 2018 im Trikot von Holstein Kiel folgten zehn Erfolgserlebnisse vom Punkt. Kurios: Auch Füllkrug ist im Profi-Bereich in Pflichtspielen 15 Mal zum Elfmeter angetreten (sieben Mal für Werder), hat aber nur einmal nicht getroffen – im Februar 2017 für Hannover 96 gegen den FC Bayern. Inzwischen ist der 29-Jährige für seine erfolgreiche Verzögerungstaktik bekannt, indem er beim Anlauf kurz innehält und dabei den Torhüter ausguckt.

„Er trainiert das auch. Wenn man sich das anschaut, dann sind das schon ganz sichere Elfmeter von ihm“, sagt Marvin Ducksch mit großer Anerkennung, nimmt sich das aber nicht zum Vorbild: „Ich mache das nicht. Da hat jeder sein eigenes Ritual.“ Und mit seinem ist er bis zum Augsburg-Spiel sehr gut gefahren und vertraut darauf auch in Zukunft. Laut Reglement der „Hässlichen Vögel“ kann er seine Treffsicherheit beim nächsten Elfer des SV Werder Bremen beweisen. (kni/mbü)

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