Riesenjubel bei Ole Werner und Co.: Der SV Werder Bremen hat mit einer Rumpfelf den SV Darmstadt 98 bezwungen und mischt im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga weiter ganz vorne mit.
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Riesenjubel bei Ole Werner und Co.: Der SV Werder Bremen hat mit einer Rumpfelf den SV Darmstadt 98 bezwungen und mischt im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga weiter ganz vorne mit.

Stimmen zum Werder-Erfolg gegen Darmstadt

Neuformierter SV Werder Bremen ringt dezimiertes Darmstadt 98 nieder: „Es war unfassbar“ - Stimmen zum Sieg

Bremen - Der SV Werder Bremen hat nach seiner ersten Niederlage unter Trainer Ole Werner mit einer Notelf einen enorm wichtigen Heimsieg gegen Darmstadt 98 eingefahren. Die Grün-Weißen gewannen im Topspiel des 27. Spieltags mit 1:0 (0:0) gegen die Lilien. Das Tor des Tages erzielte Stürmer Niclas Füllkrug. Die Stimmen zum Spiel von Ole Werner, Füllkrug und Co..

Ole Werner (Trainer SV Werder Bremen): „Am meisten hat mich heute gefreut, dass wir nach einem sehr nervösen Start und der Roten Karte immer mehr Mut gefasst haben und immer Zutrauen hatten in die eigene Stärke. Insbesondere die Spieler, die lange nicht von Beginn an auf dem Platz standen, die noch nicht so viel Erfahrung mitbringen. Denen war anzumerken, dass das ein besonderes Spiel ist. Auch die Stimmung im Stadion hat das Übrige dazugetan, dass eine gewisse Nervosität vorhanden war. Aber wie die Mannschaft und vor allem die jungen Spieler dann mit der Situation umgegangen sind, nötigt mir Respekt ab. Das freut mich für jeden Einzelnen. Wir haben es hintenraus im Großen und Ganzen sehr gut verteidigt, insofern war ich jetzt nicht wahnsinnig nervös. Wir hätten den Sack sicherlich früher zumachen können und sogar müssen. Aber das ist heute ein Schönheitsfleck.“

Werder Bremen schlägt SV Darmstadt 98 mit „geilen Fans“ im Rücken - Niclas Füllkrug: „Das war unfassbar heute“

Niclas Füllkrug (Torschütze SV Werder Bremen): „Bis zur Roten Karte war es ein relativ offenes Spiel. Es war ein offener Schlagabtausch bis dahin. Aber dann haben wir eine relativ reife Leistung gezeigt mit einer jungen Mannschaft. Das haben wir echt gut gemacht und das habe ich auch schon anders erlebt in Überzahl. Darauf können wir stolz sein. Das Tor war ein super herausgespielter Konter. Der Abschluss ist nicht so einfach, wie es aussieht, weil ich den Volley nehme. Aber Eren macht das super vorher. Ich bin heute stolz auf die Jungs. Sie waren mutig, das waren die richtigen Zeichen. Ich habe extra Duckschi mit meinem Jubel gegrüßt. Wir haben geile Fans, ein geiles Stadion und einen geilen Platz. Ich hoffe, dass es mit den Zuschauern so weitergeht. Es war unfassbar heute. Das war ein ganz wichtiger Sieg.“

Eren Dinkci (Werder-Profi): „Ich habe heute erst bei der Besprechung erfahren, dass ich von Anfang an spiele, auch wenn ich im Lauf der Trainingswoche schon gemerkt habe, dass es so sein könnte. Heute war einfach Gänsehaut pur. Die Fans waren einfach überragend. Als Bremer Jung ist das etwas Schönes, hier spielen zu dürfen. Es ist schon ein Traum. Beim Tor hatte ich ein bisschen Glück, ich habe ihn genau im richtigen Moment vorbeigelegt und dann steht Fülle aber auch goldrichtig.“

Romano Schmid (Werder-Profi): „Ich glaube, ich habe heute ein richtig gutes Spiel gemacht. Ich war endlich mal zufrieden mit meinen letzten Pässen.“

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Werder Bremen schlägt Darmstadt 98 knapp - Torsten Lieberknecht: „Waren bis zum Platzverweis die klar bessere Mannschaft“

Marcel Schuhen (Torhüter SV Darmstadt 98): „Wir waren die klar bessere Mannschaft in Gleichzahl, haben richtig gut gepresst, richtig gut Druck gemacht. Die Bremer immer wieder vor ernsthafte Probleme gestellt. Wir haben hohe Ballgewinne und gute Chancen gehabt. Mit der Roten Karte wird es gegen so eine gute Mannschaft dann natürlich schwierig. Obwohl wir selbst danach noch gute Umschaltchancen hatten.“

Torsten Lieberknecht (Trainer SV Darmstadt 98): „Aus meiner Sicht ist das für mich keine Rote Karte. Klar, der Tritt von Klaus kommt, aber aus meiner Sicht ist das nicht zwingend ein Platzverweis. Wir können es jetzt nicht ändern. Gott sei Dank ist dem Jungen nichts passiert, auf der anderen Seite hat der Junge weitergespielt. Für mich war es klar der Knackpunkt der Partie. Bis dahin waren wir klar die bessere Mannschaft. Wir haben selbst nach der Roten Karte unsere Situationen gehabt, wo wir in Führung gehen müssen. Marvin Mehlen, der in einer Situation frei aufs Tor läuft. Wir haben gute Abschlusssituationen gehabt. Dann haben wir sicher auch in der einen oder anderen Situation ein bisschen Glück gehabt, aber die Rote Karte war der Knackpunkt des Spiels.“

*Mit Stimmen von Sky und Sport1.

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