Torsten Lieberknecht ist Trainer des aktuellen Zweitliga-Tabellenführers SV Darmstadt 98. Vor dem Duell mit dem verletzungsgeplagten SV Werder Bremen warnte er seine Mannschaft eindringlich.
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Torsten Lieberknecht ist Trainer des aktuellen Zweitliga-Tabellenführers SV Darmstadt 98. Vor dem Duell mit dem verletzungsgeplagten SV Werder Bremen warnte er seine Mannschaft eindringlich.

Vor Werder gegen Darmstadt 98

Trotz Ducksch-Ausfall: Darmstadt-Coach Lieberknecht warnt vor Werder und würde gern in Werners Büro sitzen

Darmstadt - Selbstverständlich hatte sich in Windeseile bis zum SV Darmstadt 98 herumgesprochen, dass sich beim SV Werder Bremen neben den Abwehrsorgen nun auch noch ein dickes Offensivproblem eingeschlichen hat. Der dortige Trainer, Torsten Lieberknecht, war dennoch weit davon entfernt, das jetzige Aufeinandertreffen beider Mannschaften (Samstag, 20.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker) voreilig als gewonnen anzusehen.

Stattdessen sagte Torsten Lieberknecht während einer Pressekonferenz der Hessen am Donnerstag das, was ein Coach vor dem Duell mit einem leidgeplagten Gegner eben so sagt: „Wir müssen gegen Werder Bremen sehr wachsam sein – egal, wer bei ihnen nach dem Ausfall von Marvin Ducksch in der Offensive spielen wird.“

Verfolgt das Zweitliga-Spiel Werder Bremen gegen SV Darmstadt 98 im Live-Ticker der DeichStube!

Werder Bremen gegen Darmstadt 98 - Torsten Lieberknecht: „Für mich wäre es sehr interessant, bei Ole Werner im Trainerbüro zu sitzen“

Ähnlich ungewiss ist für den Tabellenführer logischerweise, ob Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner nach den Verletzungen von Ömer Toprak, Marco Friedl und Mitchell Weiser defensiv von einer Dreier- auf eine Viererkette umstellt. Lieberknecht würde sich freuen, wenn es am Ende die erste Variante wird: „Wir haben eine Stärke, die für eine Dreierkette sehr gefährlich werden kann“, betonte er, um schmunzelnd hinterherzuschieben: „Für mich wäre es jetzt sehr interessant, beim Ole im Trainerbüro zu sitzen und zu wissen, was er so denkt. Wahrscheinlich würde er aber auch gern bei mir sitzen.“

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Der SV Darmstadt 98 muss seinerseits auf Innenverteidiger Patric Pfeiffer verzichten, der eine Gelbsperre abbrummt. Ansonsten ist die Lage entspannt. „Tobias Kempe war angeschlagen, hat aber gestern bereits wieder schmerzfrei mittrainiert. Stand heute sind alle Jungs fit“, sagte Torsten Lieberknecht. (mbü) Lest auch: Gegen alle Widerstände! Werder Bremen muss nach Marvin Duckschs Ausfall das nächste Problem lösen!

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