Der SV Werder Bremen ist in einer Beliebtheits-Studie zur Fußball-Bundesliga auf den letzten Platz abgerutscht.
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Der SV Werder Bremen ist in einer Beliebtheits-Studie zur Fußball-Bundesliga auf den letzten Platz abgerutscht.

Großes Bundesliga-Beliebtheits-Ranking

Krasser Sympathie-Absturz! Werder Bremen unbeliebtester Bundesliga-Club

Es gab Zeiten, da galt Werder Bremen als einer der beliebtesten Fußball-Clubs in Deutschland. Doch die Zeiten haben sich ziemlich drastisch geändert. Nicht nur der Erfolg bleibt schon lange aus, auch die Sympathiewerte sind mittlerweile im Keller. Wenn man einer neuen Erhebung Glauben schenken darf, sollen die Bremer unter den Bundesligisten der Vorsaison sogar der unbeliebteste von allen gewesen sein.

Laut einer Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens SLC Management, für die deutschlandweit über 30.000 Personen befragt wurden, ist Werder Bremen der größte Verlierer im Beliebtheits-Ranking. Im vergangenen Jahr lagen die Grün-Weißen noch auf Platz 9 – und jetzt eben auf 18. Damit steht der Absteiger auch hinter Bayer Leverkusen, das von Rang 10 auf 17 rutschte.

Für die Studie berücksichtigten die Autoren insgesamt 18 Kriterien, darunter objektive wie die Zahl der Mitglieder und Fanclubs sowie die Reichweiten der Vereine bei TV-Übertragungen und in sozialen Medien. Aber auch subjektive Kriterien wie Image und Attraktivität, die durch die Befragung von relevanten Zielgruppen ermittelt wurden, spielten bei der Erstellung der Rangliste eine Rolle.

Werder Bremen stürzt in Beliebtheits-Ranking ab: Mit-Absteiger Schalke 04 nicht

Beliebtester Verein bleibt der FC Bayern München. Bei der siebten Auflage der Studie setzte sich Club zum siebten Mal durch. Wie im Vorjahr belegen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach auch diesmal die Ränge zwei und drei hinter dem deutschen Rekordmeister. RB Leipzig, das als künstlich hochgezüchteter Geldclub schon oft von Fans verunglimpft wurde, ist laut der Rangliste der Studie inzwischen der viertbeliebteste Club (Rang 6 im Vorjahr).

Verbessert haben sich die beiden Berliner Bundesligisten Hertha BSC von 16 auf 8 und Union von 7 auf 6. Der VfL Wolfsburg kletterte von 17 auf 11 und der SC Freiburg von Platz 8 auf 6 – punktgleich mit Union. Besonders mit Blick auf den Sympathie-Absturz von Werder Bremen etwas überraschend: Der andere Absteiger FC Schalke 04 hielt seine Position in der Beliebtheitsskala auf dem elften Platz. (han/dpa) Schon gelesen? Werders Doppel-Spitze liefert ab, aber Markus Anfang will noch mehr!

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