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Werder-Torhüter Jiri Pavlenka hielt gegen Gladbach gegen Elfmeter von Mickael Cuisance.

„Das war eine gute Leistung von ihm“

Baumann lobt Pavlenka

Mönchengladbach - Erst eine Klasseparade, dann ein gehaltener Elfmeter: Jiri Pavlenka war der Matchwinner in Werders Halbfinale im Telekom-Cup gegen Gastgeber Borussia Mönchengladbach.

„Das war definitiv eine gute Leistung von ihm“, lobte Werder-Sportchef Frank Baumann den neuen Keeper nach dem 5:3-Erfolg im Elfmeterschießen. Doch als Ausrufezeichen des Neuzugangs, der von Medien und Fans durchaus schon kritisiert wurde, wollte Baumann diesen Auftritt nicht bezeichnen: „Ich habe es gar nicht so wahrgenommen, dass Jiri so skeptisch gesehen wird. Wir sind von ihm überzeugt - und er ist es von sich auch.“

Pavlenka: Zuletzt mit Schwächen, jetzt auf dem Posten

Werder hatte den 25-Jährigen für eine Ablöse von drei Millionen Euro von Slavia Prag losgeeist. Daraufhin verließ Felix Wiedwald seinen Herzensverein Werder und wechselte zu Leeds United. „Wir wollten uns auf der Torwartposition verbessern. Wir haben da noch Potenzial gesehen“, erklärte Baumann noch einmal die Entscheidung für eine Verpflichtung von Pavlenka. Wiedwald hatte die Verantwortlichen trotz einer starken Rückrunde offenbar nicht überzeugen können.

Nun ist Pavlenka die Nummer eins. Und der tschechische Nationalkeeper, der in den ersten Testspielen einige Schwächen offenbart hatte, besitzt auch einen gewissen Bonus. „Es ist doch klar, dass nicht alles von Anfang an klappen kann“, betonte Baumann. Gegen Mönchengladbach zeigte sich Pavlenka dann von seiner guten Seite.

Die Direktabnahme von Jonas Hofmann lenkte er mit einem tollen Reflex um den Pfosten. So einen Ball hält nicht jeder Torwart. Und im Elfmeterschießen brachte Pavlenka mit seiner Parade gegen Mickael Cuisance Werder auf die Siegerstraße und damit ins Finale gegen die Bayern. Dort wird Pavlenka allerdings nicht spielen - Ersatzmann Michael Zetterer bekommt die Chance.

Dank Pavlenka: Werder gewinnt gegen Gladbach

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